| Bücher: | Veden Ayurveda Yoga Vastu Vedische Astrologie Ayurveda (engl.) |
| Medien: | Bollywood Esoterik Ayurveda Doku's Kultur Weltmusik New Age |
| Produkte: | Ayurveda Wellness Tee Duft/Räuchern Meditation Yoga Esoterik |
|
| |
|
Verdi - Macbeth (TDK)
DVD von TDK |
2 Kundenrezensionen:Sternstunde der Verdi-Oper 5 von 5 Punkten5 Sterne für diese Sternstunde der Oper. Leo Nucci übertrifft sich in dieser Macbeth-Inszenierung selbst. An seine exzellenten stimmlichen Qualitäten ist man gewöhnt. Er ist eben zurzeit DER Verdi-Bariton. Und als solcher unerreichbar. Wer ihn anlässlich seines 30-jährigen Bühnenjubiläums im Januar 2007 in der Mailänder Scala live im Rahmen eines Recitals erleben durfte, wird dies bestätigen. In der vorliegenden Macbeth-Inszenierung legt er neben der hervorragenden gesanglichen Leistung eine schauspielerische Leistung ab, die einen Oscar verdient hätte. Er scheint mit seiner Rolle zu verschmelzen. Die psychologische Tiefe, die er dem Macbeth verleiht, ist atemberaubend. Empfehlung: Unbedingt kaufen; allein Leo Nucci ist diese Investition wert. Ambivalente Eindrücke 2 von 5 PunktenWieder ein Macbeth, der nicht alle Wünsche erfüllt. Regisseurin Liliana Cavani hat die Handlung der Oper in das England zur Zeit Shakespeares verlegt. Das Bühnenbild erinnert an direkt an den Shakespeare Globe. In den Rängen sitzt die ganze Zeit eine Gesellschaft im Kleidungsstil der vierziger/ fünfziger Jahre. So sind die Protagonisten nie allein auf der Bühne. Die Idee, Shakespeares eigenen Aufführungspraxis auf der Bühne zu etablieren ist sicher interessant, allzu oft sind die Kostüme und Bühnenbilder aber nicht der düsteren Stimmung des Stückes angemessen. Besonders in den Hexenszenen glaubt man sich eher an die Lustigen Weiber von Windsor" erinnert. Das im dritten Akt das oft gestrichene Ballett gegeben wird, ist zwar löblich, trägt aber wenig zur Handlung bei. Dabei gelingen einige Szenen, wie etwa die Klage für den toten Duncan, den man blutüberströmt auf die Bühne trägt, das La luce langue" der Lady, zu dem Macbeth sich ängstlich in ihren Armen wiegt oder die Arie O figli miei" Macduffs, der die toten Kinder vor sich aufgebahrt sieht, gut. Besonders überzeugend ist der Wahnsinn der Lady und Macbeth Todessehnsucht, wenn er nach der großen Arie zu vollkommener Stille die Königsinsignien ablegt. Dennoch behält man immer den Eindruck der Unstimmigkeit. Stimmlich wie schauspielerisch ist Leo Nucci als Macbeth sicher eine gute Wahl. Die Lady Sylvie Valayres ist schauspielerisch oft noch zu lieb, eher lächelnd denn kalt; stimmlich bewältigt sie die Partie problemlos. Mit den anderen Sängern nehmen die Leistungen ab. Enrico Ioris Banquo ist sicher gutes Mittelmaß, Roberto Iulianos Macduff hätte man sich heldischer gewünscht. Bruno Bartoletti entlockt der Partitur die nötige Schwungkraft, setzt aber wenig neue Akzente. Alles in allem hat mich die Videoaufzeichnung Macbeth" mit Leo Nucci und Shirley Verrett mehr überzeugt. |
|
|
Verdi - Otello (TDK) , Regie: Carlo BattistoniDVD von TDKPreis bei Amazon: EUR 15,68 Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
|
|
|
Leos Janacek - Jenufa (TDK) , Regie: Pietro d'AgostinoDVD von TDKPreis bei Amazon: EUR 32,99, Angebote ab EUR 19,95 Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
|
|
|
Puccini's Femmes Fatales - Gold Edition
DVD von TDK |
|
|
|
Various Artists - Jazz-It: The Best of Jazz on TDK
DVD von TDK |
Eine Kundenrezension:Erwartungen nicht erfüllt 1 von 5 PunktenDie Musik ist großartig, die Kameraführung sehenswert. Trotzdem kommt beim Betrachten weder Freude noch Feeling auf: Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Ausschnitten, bei denen kein einziges Stück vollständig vorhanden ist. Spätestens nach dem ersten Solo wird ausgeblendet und man verpasst, worauf man sich gefreut hatte: Jazzgenuss! Eine Promotion-CD also, ein Umstand, auf den Amazon leider nicht hingewiesen hat. Umtausch/Rückgabe nicht möglich. Für mich ist diese DVD, die ich spontan als Amazon-Vorschlag zusammen mit einer anderen Konzert-DVD erwarb, deshalb eine Mogelpackung. Der erhoffte Konzertgenuss blieb aus. |
|
|
Ella Fitzgerald - Live in '57 and '63 (Jazz Icons)
DVD von TDK (Naxos Deutschland GmbH) |
ProduktbeschreibungLIVE IN 57 & 63 2 Kundenrezensionen:Die Jazz-Ikone auf dem Höhepunkt 5 von 5 PunktenWenn man bedenkt, wann diese Konzert-Mitschnitte aufgenommen worden sind, dann kann man nur über die wirklich gute Tonqualität staunen. Die TV-Aufnahmen sind natürlich in s/w. Das tut der Stimmung, die beide Konzerte vermitteln, aber keinerlei Abbruch. Ella zeigt sich hier auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Stimme klingt unglaublich jugendlich frisch. Gerade heutzutage ist es ein Genuss, einmal wieder Musik zu erleben, die rein handgemacht ist. Alle Musiker spielen aus einem Guss und bilden das Fundament, auf dem Ella ihrer Stimme freien Lauf lassen kann. Nicht nur einmal war ich total mitgerissen von dem Swing auf der Bühne. Wem es nicht vergönnt war, Ella Fitzgerald live erlebt zu haben, sollte sich diese DVD auf keinen Fall entgehen lassen. Ella zeigt die volle Bandbreite ihrer Fähigkeiten, singt Balladen, Blues, Scat und swingt, das die Heide wackelt. Ich bin begeistert und habe zuhause laut gejubelt vor Freude, diese Rarität bei Amazon ergattert zu haben. 100 %ig empfehlenswert. Für Fans sowieso und für "Neue" erst Recht. Markstein der Jazz-Geschichte 5 von 5 PunktenWas JazzIcons 2006 an Jazz-DVD's auf den Markt gebracht hat zählt sicher zu den Highlights des Jahres: Auf dieser DVD ist Ella Fitzgerald zunächst 1957 in Brüssel mit einer großartigen Begleitband zu genießen: Ray Brown am Bass, "Papa" Jo Jones on Drums, Herb Ellis an der Gitarre, Don Abney am Klavier und am Ende des Sets steigen dann auch noch Oscar Peterson und Roy Eldrigde ein! Eine spürbare Stimmung geht von dem vor und hinter der Bühne dicht versammelten Publikum aus. Der zweite Teil ist ein Auftritt in einem Fernsehstudio 1963 in Stockholm mit Publikum, das nicht zu sehen, aber gut zu hören ist. Hier begleiten der großartige Tommy Flanagan am Klavier, Les Spann an der Gitarre, Jim Hughart am Bass und Gus Johnson am Schlagzeug. Beide Auftritte führen mit hervorragender Sound- und Bildqualität durch bekannte Ella Songs. Auch Ella's Scat-Gesang kommt nicht zu kurz. Keine Frage: Ein wertvoller Markstein aus einer der besten Phasen der Jazz Geschichte! Der Erwerb kann guten Gewissens empfohlen werden. |
|
|
Various Artists - TDK "High on Life": Battle of the MC's
DVD von TDK |
|
|
|
Donizetti - Lucie de Lammermoor (TDK)
DVD von TDK |
4 Kundenrezensionen:Opera at its best 5 von 5 PunktenIn meiner Jugend habe ich einmal "Lucia di Lammermoor" mit jungen unverbrauchten Sängern in einem Provinztheater ( Pfalztheater Kaiserslautern ) gesehen und war von dieser Oper tief angerührt. Von da an hatte ich in anderen viel größeren Opernhäusern das Gefühl, dass den Aufführungen etwas fehlt, was das Theater in Kaiserslautern tatsächlich vermitteln konnte. Ich nahm an, dass diese jungen Künstler dieses Werk ernst genommen hatten. Dann sah ich die französische Version der "Lucia" aus Lyon und da war sie wieder diese Faszination, die Donizettis Musik ausüben kann. Man kann sich die technischen Gegebenheiten besser vorstellen, aber hier wird man der ersten großen romantischen italienischen Oper gerecht. Die Protagonistin verfügt über ein dramatisches und gesangliches Register, das alles, was ich vorher gesehen habe, blass aussehen lässt. Kaufen, genießen, die französische Version scheint mir die dramatischere, stringentere. Madame Bovary hat sich in ihrem Herzeleid nach einer Lucia-Aufführung in Rouen dazu entschließen können, sich zu enleiben. Ich würde auch sagen: zum Sterben schön! Eine tolle Aufführung 5 von 5 PunktenPatrizia Ciofi zu erleben hat schon was! Nicht immer gefallen mir bei einer Oper alle Sänger, doch bei dieser ist es so. Auch schauspielerisch wird das Beste gegeben. Hier tun sich besonders die beiden Hauptdarsteller Patrizia Ciofi und Roberto Alagna hervor. Zwei Dinge nur störten mich und sollten nicht unerwähnt bleiben. Hört man diese Oper mit Kopfhörern, nervt das ständige Husten irgendwelcher Zuschauer. Und wechselt die Kamera, wechselt auch der Ton im Kopfhörer. Es kann also gut sein, daß der Sänger plötzlich nur noch im rechten Ohr zu hören ist. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Ich bin sehr froh, diese DVD gekauft zu haben und empfehle sie gern weiter. Patrizia Ciofi - ein Glücksfall! 5 von 5 PunktenDie Oper spielt um 1700 im alten Schottland. Verglichen mit vielen anderen Opern, ist die Handlung von Gaetano Donizettis ?Lucia di Lammermoor" recht übersichtlich: Edgar von Ravenswood und Lucia Ashton sind leidenschaftlich ineinander verliebt. Leider ist der gute Edgar verarmt, was Lucias Zuneigung zu ihm aber keinen Abbruch tut. Doch Lucia hat einen dominanten Bruder, Lord Henry Ashton, der sich ebenfalls finanziell in einem sanierungsbedürftigen Zustand befindet. Zur Aufbesserung seines Kontos plant er deshalb, seine Schwester mit dem reichen Sir Arthur zu verehelichen. Dieser Transaktion steht nun Edgar massiv im Wege. Mit Erfolg entwickelt Lord Henry daher eine böse Intrige, die Lucia an Edgars Treue zweifeln lässt. Sie lässt sich daraufhin zur Unterzeichnung eines Ehevertrages mit Sir Arthur überreden. Kaum ist dies geschehen, kehrt der ahnungslose Edgar von einer Reise nach Frankreich zurück. Schmerzlich erkennt sie ihren Irrtum, und nun verflucht Edgar seinerseits die Geliebte. Lucia verfällt dem Wahnsinn, ersticht den ungeliebten Gatten und stirbt schließlich. Angesichts ihres Todes verzichtet Edgar auf ein Duell mit Lord Henry und wählt für sich den Freitod. - Die Uraufführung fand 1835 in Neapel statt, natürlich in der Originalsprache Italienisch. Das Libretto hatte Salvatore Cammarano geschrieben und sich dabei gestützt auf die Novelle ?The Bride of Lammermoor" von Sir Walter Scott. - Auf dieser DVD erleben wir eine Adaption ins Französische, daher auch der leicht verändert geschriebene Titel ?Lucie de Lammermoor". Die Produktion entstand im Januar 2002 an der heutzutage zu Recht oft gerühmten Opéra National der Lyon. Dirigent ist Evelino Pidò, der wunderbar klar - ebenso einfühlsam im Piano wie in den dramatischen Augenblicken packend - das Orchester zu führen weiß, ohne jemals die Stimmen der Akteure zu übertönen, die da sind: Lucie Ashton. . . . . . . . PATRIZIA CIOFI Henry Ashton, ihr Bruder... LUDOVIC TEZIER Edgar Ravenswood. . . . . . ROBERTO ALAGNA Sir Arthur. . . . . . . . . MARC LAHO Raymond . . . . . . . . . . NICOLAS CAVALLIER Gilbert . . . . . . . . . . YVES SAELENS Zu deren Leistungen zitiere ich aus der renommierten Fachzeitschrift OPERN-GLAS: ?...Patrizia Ciofi darf aber mit Fug und Recht als ganz besondere Ausnahmeerscheinung gelten, weil ihre stimmlichen Möglichkeiten unbegrenzt erscheinen, was kontrollierte Stimmgebung, minuziöse Phrasierungskunst, Atemtechnik, Stimmfarbe und dramatischen Ausdruck betrifft... Die Mittellage klingt ebenso farbig mit kontrolliertem Vibrato, wie es der Sängerin gelingt, tiefe Lagen und Höhen zu verbinden, in Koloraturen zu brillieren und dabei in keinem noch so winzigen Augenblick Gesang als Zurschaustellung zu entwerten, sondern Note für Note mit beseelter Glaubwürdigkeit zu erfüllen. Die Ciofi bringt eine der ganz wenigen großartigen Leistungen, die uns in den vergangenen zehn Jahren überhaupt auf einer Opernbühne international geboten werden konnten..." Das zu lesen, war mir eine tiefe Genugtuung, spricht mir diese Kritik doch tief aus der Seele! Aber auch das Folgende kann ich nur dick unterstreichen: ?...Fantastisch, dass an ihrer Seite Roberto Alagna ein sich ähnlich verausgabender Partner als Tenor genauso gute Figur macht... - Eine Entdeckung und ein Muss für jedes DVD-Regal!" Die Oper ist in traditionellem Stil inszeniert; keine ?zeitgenössischen" Spirenzchen lenken vom Bühnengeschehen, der Musik oder der Gestaltung ab. Auch im Darstellerischen verdient sich die Ciofi Bestnoten. Die ausgedehnte, tückische Wahnsinns-Szene weiß sie ebenso souverän wie eindringlich und erschütternd zu gestalten. Fazit: Diese DVD verdient größte Aufmerksamkeit aller Opernfreunde. Auch wer ein ?Lucia-Fan" der Callas, der Sutherland oder der Gruberova ist, - Patrizia Ciofi steht mit diesen Größen in der ersten Reihe! Belcanto der robusten Art 3 von 5 PunktenDer Tenor Alagna hat vor dieser Produktion mit dem Manrico und Canio in das Lirico Spinto Fachge wechselt. Das war für seine bislang lyrische Stimme nicht gut. So fehlt hier der für den Edgard notwendige Schmelz und die feine Phrasierung - aber auch die Acuti strahlen nicht (mehr). Marcelo Alvarez war in Paris der ungleich bessere Edgard - davon gibt es aber leider keine DVD. Frau Ciofi sprang in dieser Produktion ein. Sie spielt sehr gut - ihre Stimme ist allerdings zu hart für die Lucie. Pluspunkte sind neben dem fachkundigen Maestro Evelino Pidó der exzellente Bariton von Ludovic Tezier und die Tenöre Marc Laho und Yves Saelens. Aber ob das für die "Lucie" reicht???? Als Vergleich zur italienischen Fassung - auch anhand der deutschen Untertitel - unbedingt zu empfehlen. Deshalb noch 3 Sterne. |
|
|
DVWW-JICHB - Chet Baker - Live in Belgium 1964 (Jazz Icons)
DVD von TDK (Naxos Deutschland GmbH) |
ProduktbeschreibungLIVE IN 64 & 79 Eine Kundenrezension:Ein Geschenk an die Menschheit! 5 von 5 Punkten...naja, etwas übertrieben vielleicht :-) Aber mit dieser DVD haben Jazz Icons zwei richtig gute Aufnahmen ausgegraben, die nicht nur durch einen guten Ton sondern auch durch ein exzellentes Bild bestechen. Das erste Set aus dem Jahr 1964, in schwarzweiss aber gestochen klar, präsentiert einen jungen und wirklich gut aussehenden Chet Baker der durchgehend auf dem Flügelhorn spielt und von einem erstklassigen französischen Team unterstützt wird. "Time after Time" ist einfach göttlich: Chet in Nahaufnahme mit Zahnlücke wunderschön singend und so zugeballert dass er beim Trompetensolo seinen Kollegen Jacques Pelzer komplett vergisst, der im Hintergrund mit der Querflöte auf seinen Einsatz wartet. Das kurze Interview, offensichtlich vor dem Auftritt aus dem zweiten Set im Jahr 1979, zeigt einen entspannten, wachsamen und selbstbewussten, älter gewordenen, aber gar nicht verbraucht aussehenden Mann. Man kann deutlich hören was für eine Entwicklung sein Spiel gemacht hat in den 15 Jahren. Und auch hier hat er es wieder geschafft erstklassige Leute um sich zu scharen. In diesem drumlosen Set wird Kammerjazz vom Feinsten geboten. Würde dieser DVD zehn Sterne geben! |
|
|
Johann Sebastian Bach: Sein Leben - seine Musik
DVD von TDK |
4 Kundenrezensionen:Oberflächlich, Dramatisierend, oft falsch 1 von 5 PunktenDieser Film erfüllt wirklich alle Klischees der Verarbeitung alter Komponisten in der Pop-Kultur. Es werden Eckpunkte von Bachs Biographie eigentlich immer nur sehr stakkatohaft angerissen, wobei die Kernaussage offenbar ist, dass Bach stets auf Ignoranz stieß, wenn er sich nicht an das "einfach Volk" und nicht an die stets konservative Elite wandte, was im Falle des Kaffeehauses in Leipzig etwa Humbug ist. Da ein Komponist als Künstler natürlich in jedem Falle ein Eigenbrötler ist, der nur in seiner Kunst (in dem Falle der Musik) aufgeht, wird auch diese Zuschauererwartung erfüllt, obwohl der wirkliche Bach eigentlich ein Gesellschaftsmensch gewesen ist. Schlussendlich darf auch die obligatorische unerfüllte Liebe nicht fehlen, in diesem Falle ist das arme unglückliche Wesen die Tocher von Dietrich Buxtehude. Sie ist unsterblich verliebt in Bach, doch der kennt nur seine Musik. In Wahrheit war sie neun Jahre älter als er (wie es im Booklet sogar zugegeben wird) und die mit der Organistenstelle in Lübeck verbundene Ehe hat auch Händel davon abgehalten, sie anzunehmen. Davon abgesehen war Bach zu diesem Zeitpunkt bereits mit seiner ersten Ehefrau Maria Barbara bekannt, was im Film ebenfalls auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde. Man ist schon fast dankbar, dass die gute Frau Buxtehude nicht nach ihrem Tod einen zweiten Versuch bei Bach wagt. Der Höhepunkt wird dann im Abspann erreicht, als behauptet wird, Bachs Schüler(!) Händel sei dem gleichen "Scharlatan" zum Opfer gefallen, der auch Bach tötete. Hier sei angemerkt, dass dieser Scharlatan ein anerkannter Augenarzt und das Augenstechen eine damals gängige Praxis beim Grauen Star war. Kurzum: Ein Machwerk, dass dem alten Meister Bach nicht würdig ist, sondern die klassische, gar traurige Geschichte vom verkannten Genie. Wer so etwas will, nur zu, für jemanden, der wirklich etwas über Bachs Leben erfahren will: Der DEFA-Vierteiler, der seit wenigen Monaten auf DVD erhältlich ist, ist wesentlich authentischer, dabei länger und wie man auch sagen muss billiger. Warum muß man das Rad immer neu erfinden... 1 von 5 Punkten...wenn es sehr gute Filme zum gleichen Thema gibt? Es wird höchste Zeit, den Bach-Film von Lothar Bellag mit Ulrich Thein in der Hauptrolle auf DVD herauszubringen! höchst mäßig... 1 von 5 PunktenEs ist zwar bemerkenswert, dass man in Frankreich einen Film über J.S.Bach macht, aber im Großen und Ganzen war ich ziemlich enttäuscht. Die Musikaufnahmen gefallen mir noch recht gut, aber ansonsten überzeugen weder Schauspieler noch die gewählten (französischen) Örtlichkeiten, auch sind recht zahlreiche Fehler aufgetreten, so z.B. ist Bach von Arnstadt nach Lübeck wohl kaum durch Ostpreussen marschiert u.a.m. Da in Deutschland doch noch recht zahlreiche Bachstätten erhalten sind, die ich auch persönlich kenne, hätte ich mir gewünscht, dass dort gefilmt worden wäre, es ist z.B. schon merkwürdig, wie man sich Lübeck vorgestellt hat. Eine Anregung an deutsche Filmemacher: Macht einen entsprechenden Film mit Spielfilmelementen unter Wahrung der historischen Authentizität und unter Einschluß der Bachstätten in Deutschland - einer unserer größten Komponisten hätte es verdient ! D.M. 'Netter' Film (aber nur nett) 1 von 5 PunktenWarum dieser Film von der Neuen Bachgesellschaft e.V. Leipzig empfohlen wird ist mir nicht verständlich. Christian Vadim als Bach 'dirigiert' bar jeglichen Rhythmusgefühls vor diversen Orchestern, daß einem die ganze wunderbare Musik verleidet wird. |
|














Nächster Neumond: 15. März
