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Produkt-Bild: Veden, Upanishaden, Bhagavadgita: Drei Äste am Lebensbaum Indiens: Die drei Äste am Lebensbaum Indiens

Veden, Upanishaden, Bhagavadgita: Drei Äste am Lebensbaum Indiens: Die drei Äste am Lebensbaum Indiens von Sri Chinmoy

Gebundene Ausgabe von Diederichs
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,94

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3720530043, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Veden, Upanishaden, Bhagavadgita: Drei Äste am Lebensbaum Indiens: Die drei Äste am Lebensbaum Indiens

2 Kundenrezensionen:

naja...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Maya raubt der Erkenntnis Licht heißts in der Bhagavadgita, ebenso ist dieses Buch recht schleierhaft,
Chinmoy gelingt es die allgemeingültigen Platitüden aus der Gita und den Upanischaden herauszulesen...
wirklich keine Kunst, man solle nicht materialistisch denken...
man solle ganz auf Gott bauen...
Kali ist voll Güte...
daneben reißt leidenschaftlich Worte des buddhistisch geprägten Philosophen Nietzsche aus dem Zusammenhang,
um das Scheitern des "Gottlosen" darzustellen.
Kurzum, keine Stufe auf dem Weg zur Erkenntnis, aber in schöner Sprache geschrieben...
Anspruchsvoll aber absolut authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist keine leichte Lesekost und am besten zu verstehen, wenn man sich schon etwas mit der Spiritualität Indiens auskennt. Dann ist es ein Juwel, denn es betrachtet und erklärt die wichtigsten heiligen Schriften Indiens mit einem Verständnis tiefer innerer Weisheit und Erfahrung.

Sri Chinmoy dürfte als einer der autorisiertesten spirituellen Autoren gelten, der nicht aus angelesenem, sonder erfahrenem inneren Wissen schöpft. Er macht damit alte Texte für heute erfahrbar und anwendbar.

PS: Nicht aufgeben, wenn du nicht gleich alles verstehst, einfach in zwei drei Jahren wieder in die Hand nehmen. Die Erkenntnisse aus diesem Buch entfalten sich mit dem eigenem inneren Wachstum. Ich entdecke nach 10 Jahren immer noch neue spirituelle Tipps im Text.
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Produkt-Bild: Upanishaden: Die Geheimlehre des Veda

Upanishaden: Die Geheimlehre des Veda

Gebundene Ausgabe von Marixverlag
Preis bei Amazon: EUR 25,00, Angebote ab EUR 22,40

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3865390900, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Upanishaden: Die Geheimlehre des Veda

3 Kundenrezensionen:

Upanishaden
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch entspricht sowohl inhaltlich als auch qualitativ den Angaben und Erwartungen - kann ich nur empfehlen.
Meisterhafte Übersetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Um die Upanishaden zu verstehen, gilt es, diese soeben in Kürze abgehandelten Fragen zum Sein und Nicht-Sein, wie sie oft gerade den deutschen Sprachraum prägten, voranzuschicken, denn Selbsterkenntnis als Gotteserkenntnis und als Erkenntnis des Ewigen im Menschen selbst, der Leben und Tod transzendieren kann, sind immer auch zugleich Kern des Anliegens der upanischadischen Schriften. Diese bestehen aus Entsprechungen und Wechselbeziehungen zwischen Kosmos, menschlichem Körper und Geist, zwischen Makro- und Mikrokosmos - bis hin zu den höchsten Entsprechungen. Da die Upanishaden die europäische Geistesgeschichte eminent beeinflußten und textgeschichtlich vorher aus den Brahmanas (Ritualtexten) in Fernost hervorgingen, ist es umso erfreulicher, nunmehr wieder die vorliegende meisterhafte deutsche Übersetzung derselben von Paul Deussen in neuer nahezu unveränderter Edition vorliegen zu haben. Sie sind im Marix-Verlag herausgegeben und eingeleitet von Peter Michel und stellen mit ihren 1088 Seiten nicht nur ein umfassendes Lektüreerlebnis dar, dem jeder etwas abgewinnen kann, wenn er richtig sucht, sondern bieten zudem auch Hinweise zur Sanskrit-Literation und zur Aussprache der charakteristischen Wörter dieser fernöstlichen Weisheitslehre.
Wahrlich viel fürs Geld!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Paul Deussens berühmte und unübertroffene Übersetzung von sechzig (!) Upanischaden gibt's hier endlich wieder, und zwar in einer so preiswerten Ausgabe, daß man es ihr verzeihen kann, wenn Deussens Name nur klein im Klappentext und auf dem Titelblatt erscheint (stattdessen breit ein Dr. Peter Michel, mit Foto, als Herausgeber erscheint). Deussen war einer der ersten kompetenten komparativen Philosophiehistoriker und ist in Indien noch stets bekannt als Kenner der indischen Philosophie (bei uns allenfalls noch als Gründer der Schopenhauer-Gesellschaft). Seine Übersetzungen sind so ausführlich eingeleitet und kommentiert, daß das ganze Buch als gewichtiger Grundstein für ein Studium der indischen Philosophie gelten kann (noch heute, jawohl!).
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Produkt-Bild: Veden, Upanishaden, Bhagavadgita

Veden, Upanishaden, Bhagavadgita von Sri Chinmoy

Taschenbuch von Diederichs
Preis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 1,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3424011606, Erscheinungsdatum: 2000
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2 Kundenrezensionen:

naja...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Maya raubt der Erkenntnis Licht heißts in der Bhagavadgita, ebenso ist dieses Buch recht schleierhaft,
Chinmoy gelingt es die allgemeingültigen Platitüden aus der Gita und den Upanischaden herauszulesen...
wirklich keine Kunst, man solle nicht materialistisch denken...
man solle ganz auf Gott bauen...
Kali ist voll Güte...
daneben reißt leidenschaftlich Worte des buddhistisch geprägten Philosophen Nietzsche aus dem Zusammenhang,
um das Scheitern des "Gottlosen" darzustellen.
Kurzum, keine Stufe auf dem Weg zur Erkenntnis, aber in schöner Sprache geschrieben...
Anspruchsvoll aber absolut authentisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist keine leichte Lesekost und am besten zu verstehen, wenn man sich schon etwas mit der Spiritualität Indiens auskennt. Dann ist es ein Juwel, denn es betrachtet und erklärt die wichtigsten heiligen Schriften Indiens mit einem Verständnis tiefer innerer Weisheit und Erfahrung.

Sri Chinmoy dürfte als einer der autorisiertesten spirituellen Autoren gelten, der nicht aus angelesenem, sonder erfahrenem inneren Wissen schöpft. Er macht damit alte Texte für heute erfahrbar und anwendbar.

PS: Nicht aufgeben, wenn du nicht gleich alles verstehst, einfach in zwei drei Jahren wieder in die Hand nehmen. Die Erkenntnisse aus diesem Buch entfalten sich mit dem eigenem inneren Wachstum. Ich entdecke nach 10 Jahren immer noch neue spirituelle Tipps im Text.
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Upanischaden

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 3,00, Angebote ab EUR 1,25

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3150087236, Erscheinungsdatum: 1986
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5 Kundenrezensionen:

Upanischaden
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Als Nichtindologe ist zu sagen, dass diese Ausgabe ein recht guter Einstieg ist, um überhaupt einmal altindische Literatur kennen zu lernen. Zu recht wird kritisiert, dass es sich um eine Auswahl handelt, die längst nicht alles umfasst, aber andererseits gibt der deutsche Büchermarkt wenige andere Übersetzungen her, so dass diese Ausgabe in der bewährten Reclamgröße doch recht ansprechend ist für jemanden, der sich an dieses Genre zunächst herantastet. Obwohl gerade Reclam dafür steht, Texte zu Studienzwecken herauszugeben, so dass gerade bei diesem wichtigen Werk altindischer Literatur dem Neuling doch zu wenige Informationen mitgeliefert werden und dem Kenner die Auswahl zu kurz und konfus erscheinen lässt. Dennoch ist gerade der Kommentar wohl das Wichtigste an diesem Buch, da er hilft, Hintergründe zu verstehen- allerdings muss man sich als Nichtkenner doch recht konzentrieren, sind die Upanischaden ohnehin keine leichte Kost für jemanden, der ein bloßes Interesse, nicht aber ein profundes Wissen an bzw. über Altindien hat. Trotzdem: lesenwert, weil man Neues lernt, v.a. auch was religionsphilosophische Hintergründe anbelangt. Der Kenner jedoch sollte sich umschauen, ob es nicht profundere Literatur gibt und der Anfänger erst zu dieser Ausgabe greifen, wenn er wirklich schon ein wenig Vorahnung bekommen hat- ansonsten schreckt die Lektüre etwas ab, da sie ohne Hintergrund trotz der Kürze des Bändchens doch ein wenig abschreckt. Kurzweilig für Kenner, die jedoch nicht mehr sehr viel Neues daraus lernen werden- deshalb drei Sterne, mittig.
Kleiner Überblick über die Upanischaden
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese kleine Reclam Büchlein bietet einen kleinen Überblick über die Upanischaden Litaratur. Verschiedene Themen sind in einzelen kurzen Kapiteln zusammengefasst worden:
- Die Kraft der Wahrheit und Erkenntnis
- Der Brahmane, die Wahrheit und ihre Verkündigung
- Das Geheimnis der heiligen Silbe om
- Das Geheimnis des Brahman
- Das Geheimnis des Selbst (Atman)
- Prajapatis Lehre
- Die Erlösung
- Aus den Gesprächen des Uddalaka Aruni mit seinem Sohn Svetaketu
- Wiedergeburt und Erlösung
- Seelenwanderung und Erlösung
- Antworten des Yajnavalkya
- Das Gleichnis vom Baum
- Yajnavalkya über das Selbst und die persönliche Unsterblichkeit
- Die Isa-Upanisad
Die Upanischaden bilden die Grundlage der Literatur des Buddhismus und Hinduismus.
Unübersichtlich und Wirr
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Leider ist die Auswahl der Schriften willkürlich und wirr. Als Einstieg unbrauchbar, da die Struktur, Anmerkungen und Erklärungen fehlen. Für Fortgeschrittene auch nicht wirklich zu empfehlen, da hier wirklich kein Thema lange durchgehalten wird. Trotzdem zwei Sterne, da man in wenigen Seiten die Vielfalt der vedischen Philosophie erfahren kann und weil die Übersetzung gelungen ist, außerdem als kurzweilige Reiselektüre für Kenner doch eventuell brauchbar.
Spüre die Weisheit und Erfahre diese
5 Punkte 5 von 5 Punkten
in wenigen Worten alte Weisheit leicht zugängig gemacht. Ein Gefühl der Einfachheit und Klarheit des Lebens entsteht. Eine sehr gute kurze Basisliteratur für den Bereich der indischen Philosophie. Für jeden der göttliche" Bilder in sein Leben in der komplexen globalen Kapitalistischen Gesellschaft schaffen will. Kann helfen Ruhe und Überblick für sich zu erfahren.
Nur kleine Auswahl...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieser Text bietet nur eine kleine Auswahl an Texten aus den Upanischaden. Den Inhalt könnt Ihr anderen Rezensionen entnehmen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass der Text meines Erachtens recht gut kommentiert ist. Ausserdem lernt man, dass dieser heilige Text des Hinduismus nicht etwa ein Monolith ist sondern genauso einer historischen Entwicklung unterworfen war wie etwa die Bibel. Beispielsweise der Wandel der Jenseitsvorstellungen von einer Art Himmel zum Konzept der Wiedergeburt. Der Übergang vom Konzept der "Hauchseele" zur "Lichtseele" (oder so ähnlich). Auch bemerkenswert ist, dass im Lehrtext des Yajnavalkya die Behauptung aufgestellt wird "nicht gibt es ein Bewusstsein nach dem Tode...". Zwar wusste ich auch schon vorher, dass "Hinduismus" nur ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche philosophische Standpunkte und Schulen ist, aber dass man nach Ansicht zumindest eines Ausschnitts der Upanischaden auch gewissermaßen automatisch durch den Tod erlöst werden kann (aus der leidhaften Welt), war mir neu.
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Produkt-Bild: Rig-Veda: Das heilige Wissen. Erster und zweiter Liederkreis

Rig-Veda: Das heilige Wissen. Erster und zweiter Liederkreis

Gebundene Ausgabe von Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag
Preis bei Amazon: EUR 32,00, Angebote ab EUR 21,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3458700013, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Rig-Veda: Das heilige Wissen. Erster und zweiter Liederkreis

3 Kundenrezensionen:

Lesens- und erkundenswert und frei von esoterischen Spekulationen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wollte man in den vergangen Jahren und Jahrzehnten nachlesen, was im Rig-Veda, dem ältesten erhaltenen Text Indiens und einem der ältesten Literaturdenkmäler der Menschheit, steht, so gab es im deutschsprachigen Raum einzig die 78-seitige Reclam-Ausgabe, ein von Paul Thieme zusammengetragener Aus- und Querschnitt, inklusive einer zwanzigseitigen Einführung, erstmals erschienen 1964 und nach wie vor lieferbar.

Dass nun im Verlag der Weltreligionen eine wissenschaftlich aufbereitete Gesamtausgabe in vier Bänden herausgegeben wird, ist sehr zu begrüßen, zumal mit Michael Witzel, Professor für Sanskrit und Indologie an der Harvard University, dessen hervorragender Überblick über >Das alte Indien< 2004 im Beck-Verlag erschien, ein äußerst kompetenter Wissenschaftler für diese Ausgabe (mit)verantwortlich ist.

In dem vorliegenden, kleinformatigen Band wurden die Verse der beiden ersten Liederkreise unkommentiert vorangestellt, ab Seite 425 schließt sich sodann ein allgemeiner Kommentar, detaillierte Stellenkommentare sowie ein Glossar und ein Literaturverzeichnis an. Im Kommentar werden die geschichtlichen, sozialen und archäologischen Hintergründe beleuchtet, die vedische Poetik und Metrik charakterisiert sowie die wichtigsten Gottheiten und ihre Mythologie beschrieben, wie auch die verschiedenen Rituale. Sowohl die Gottheiten als auch die Rituale stehen im Mittelpunkt des Rig-Veda.

In der von indogermanischen Einwanderern eingeführten Weltordnung (rita) gibt es eine Vielzahl von Göttern, die einzelne Naturkräfte (Agni, Vayu, Surya) oder Aspekte der Ordnung repräsentieren (Indra, Varuna, Mitra). Sie sind es, die verehrt werden, denen man huldigt. Und so geht es im Rig-Veda wieder und wieder um das Opfer. Die Opferhandlung wird von den Priestern vollzogen, die als Brahmanen den höchste sozialen Rang innerhalb des durch die vedische Religion begründeten Kastensystems bilden. Geopfert werden Tiere, dabei von besonderem Wert das Pferdeopfer, Feuer und Soma, ein aus der Somapflanze (Ephedra-Stengel, die es bis 2006 noch rezeptfrei in den Apotheken gab) gewonnener Rauschtrank, Ersatz für den indogermanischen Met. Das liest sich dann im zweiten Liederkreis zum Beispiel so: >Adhvaryus! Bringt dem Indra den Soma in übermäßigen Trinkgefäßen, gießt den berauschenden Trank! Der Held begehrt immer davon zu trinken. Bringt den Bulle dar! Danach verlangt er. Adhvaryus, der den Wasser sperrenden Vrtra erschlagen hat, wie einen Baum mit dem Blitz, diesem, der danach verlangt, bringt den Soma! Dieser Indra ist würdig ihn zu trinken!< (II, 14, 1 und 2; S. 373)

Die 1028 hymnischen Gedichte wurden in archaischem Indo-Arisch (Sanskrit) etwa 1500-1000 v. Chr. verfasst und über Jahrtausende mündlich weiter gegeben. Erst um 1000 n. Chr. wurden sie dann auch handschriftlich fixiert. Sie stellen eine reichhaltige Informationsquelle zur frühen Gedankenwelt, zur Lebensauffassung und zur Weltanschauung des bronzezeitlichen Indiens dar. Noch heute werden viele der rig-vedischen Gedichte in (Haus-)Ritualen und in den Tempeln rezitiert.

Diese neue Übersetzung bringt sowohl das Fremde, Geheimnisvolle der Veden zum Ausdruck als auch ihre noch immer vorhandene Präsenz in der indischen Gesellschaft (bis hin zur Namenstaufe indischer Mittelstreckenraketen mit Agni oder Surya). Aber auch in neohinduistischen Zirkeln des Westens, was religiös orientierte Yogaschulen einschließt, wird konstant und regelmäßig den Naturgöttern durch Mantras und Puja gehuldigt.
Im grundlegenden Kommentar werden nicht nur die Sprache, Symbole und dichterischen Formen des Rig-Veda erläutert, sondern ebenso die geographischen, geschichtlichen, archäologischen, kulturellen, sozialen und politischen Hintergründe, die komplexe Götterwelt, die Mythologie sowie die große Bedeutung der feierlichen Rituale - in formvollendete liturgischer Systeme gefasst. Die Einführung und die Kommentare sind wissenschaftlich exakt und auf dem neuesten Stand. Dies bedeutet mitunter auch, dass man als Leserin oder Leser den Kern der Aussage vor lauter Anmerkungen, Assoziationen, Details und Querverweisen schwer erkennt und angesichts von 889 Seiten muss man in der Tat ein ausgeprägtes Interesse haben an der Deutung der Rig-Veda-Verse. Insgesamt ist dies der Auftakt einer hervorragenden Edition, lesens- und erkundenswert, frei von esoterischen Spekulationen; ein Fundus für alle, die sich mit den oft archaischen Texten des alten Indiens ernsthaft befassen wollen.
geldners klassische Uebersetzung in neuer Auflage
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da die beiden vorigen Rezensionen sich auf ein voellig anderes Werk von einem voellig anderen Autor beziehen-- etwas, was bei "amazon" immer wieder vorkommt und zu voelliger Verwirrung fuehren kann-- moechte ich mich nun auf genau dieses Werk von K.F. Geldner, herausgegeben von P. Michel im MarixVerlag beziehen.
Es ist eine Neuauflage einer der besten Uebersetzungen des RgVeda ueberhaupt und alle folgenden haben sich, wenn sie sich wissenschaftlich nennen wollten, mit dieser auseinandersetzen muessen. Geldners Uebersetzung haelt sich an Sayanas, dem grossen indischen Kommentator, ritualistische Sichtweise und in dieser Beziehung ist sie hervorragend und bis heute unverzichtbar.
Also: jeder, der sich WIRKLICH fuer die Schriften des Veda interessiert moege hier zugreifen!!!
Endlich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich hat ein Verlag den Mut gefunden, eine fundierte Ausgabe des Rig-Veda in Angriff zu nehmen. Eine Sensation für alle, die ein tieferes Interesse an indischer Geistesgeschichte haben und auf der Suche nach einer der uralten Übersetzungen verzweifelt die Antiquariate durchstreift haben. Seit langem habe ich mir eine Übersetzung des Rig-Veda gewünscht, die über theologische Spekulation hinausgeht, die den Text ohne esoterisches Brimborium übermittelt und dazu einen Kommentar liefert, der die Hintergründe kompetent beleuchtet: die besondere Bedeutung des vedischen Feueropfers zum Beispiel oder die Beziehung der alten Inder zur Sonne, zur Morgenröte, zu bestimmten Flüssen, die herausragende Bedeutung, die Pferde und Kühe hatten, alles wird erschlossen und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Aufregend liest sich auch die ausführliche Einführung, die neuste Erkenntnisse und Theorien über die Herkunft der vedischen Stämme darstellt und das nicht nur für Fachleute. Das meiste davon habe ich bisher nirgendwo gelesen. Man merkt, dass hochkarätige Spezialisten wie z. B. Michael Witzel, der in Harvard lehrt, am Werk waren. Und das Beste ist: Es kommt noch mehr.
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Produkt-Bild: Bhagavadgita

Bhagavadgita von Helmuth von Glasenapp

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 3,60, Angebote ab EUR 0,40

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3150078741, Erscheinungsdatum: 1986
Zoom ± Produkt-Bild: Bhagavadgita

5 Kundenrezensionen:

"Zwischen Sein und Schein"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Bhagavadgita ist ein indischer Ritterepos, ein Moralkodex, und auch schön philosophisch Begleiter. Vordergründig geht es um einen nahenden Kampf zwischen zwei Heeren. Später erkennt man es geht auch um einen inneren Kampf. Dieser innere Kampf führt den Helden dann zu sich selbst. Für den Leser ist es sicherlich mal interessant über den Suppentellerrand der eigenen Religion zu schauen und zu sehen, dass im Grunde die Kernaussagen aller Religionen gleich sind.

Zitat aus der Bhagavadgita:

"Was wahrhaft ist, bleibt stets, und was nicht wirklich ist, kann nie in Wahrheit sein; doch zwischen Sein und Schein zu unterscheiden, das vermag die Weisheit dessen, der die Wahrheit kennt."
Übersetzungsansatz mit Schwächen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dieses Reclam Büchlein bietet dem Leser einen Einblick in die Bhagavadgita, einem der heiligsten Bücher der Hindus und wohl das in Indien am meisten gelesene. Der Name Bhagavadgita bedeutet "der Gesang (gita) des Erhabenen (bhagavad)".
Allerdings konnte mich der Übersetzungsansatz nicht ganz überzeugen, deshalb nur die drei Sterne:
Der Übersetzer hat versucht dem Titel Rechnung zu tragen und den Text in Gedichtform in die deutsche Sprache zu transformieren. Es liegt auf der Hand, dass mit diesem Ansatz keine optimale und immer sinngemäße Übersetzung möglich war. Deshalb sollte jeder, der auf eine korrekte Übersetzung Wert legt zu einer moderneren Übertragung in Prosa greifen.
Diese vorliegende Fassung eignet sich allerdings dafür, sich grundsätzlich in die Geschichte der Bhagavadgita einzuarbeiten.
Eine der heiligen Schriften Indiens - faszinierend!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Bhagavadgita ist eine der am meisten gelesenen heiligen Schriften Indiens. Für das Verständnis des Hinduismus ist eine Lektüre der Upanischaden, aber vor allem auch der Bhagavadgita unerlässlich. Mir gefällt vor allem die dichterische Übersetzung, die das Würdevolle dieses heiligen Textes gut unterstreicht. Auch hier offenbart sich Gott, genauso wie in den anderen Religionen. Der Text ist wirklich interessant zu lesen, aber ein bisschen philosophisch. Der in der indischen Philosophie noch nicht so bewanderte Leser möge vielleicht eine kleine Einführung zum Hinduismus und zur Bhagavadgita lesen, dann aber ist sie ein kostbares Juwel von indischen Weisheiten.
Wilhelm von Humboldt sagte einmal dazu: "Die Bhagavadgita ist das schönste, ja vielleicht das einzige wahrhaft philosophische Gedicht, das alle uns bekannten Literaturen aufzuweisen haben."
Wer am Hinduismus sehr interessiert ist, für den ist dieser Text ein unbedingtes Muss!
Bhagavadgita
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe die Bhagavadgita ( Hymne des Erhabenen ) in Originalschrift
(Devanagari) und Originalsprache (Sanskrit) gelesen und kann bestätigen, daß diese eingängige und äußerst angenehm zu lesende, in Gedichtform vorgetragene Fassung voll den Wahrheitsgehalt des Originals wiedergibt. Der Übersetzer, Robert Boxberger, hat hier eine erstaunliche Meisterleistung
vollbracht. Allerdings bezweifle ich, daß der Inhalt von jedermann wertgeschätzt und verstanden werden kann. Es bedarf hierzu der Erkenntnis des innersten Grundes des Bewußtseins. Eine diesem Zweck dienende Meditation, die von jedermann mühelos ausgeübt werden kann, ist die Technik der Tranzendentalen Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi.
Wunderschön
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es stimmt,die Philosophie der Gita tritt in Glasenapps Übersetzung etwas in den Hintergrund, aber dafür ist mir bis dato noch keine schönere begegnet. Glasenapps Ziel war eine ästhetische, an die Metrik des Originals anknüpfende Übersetzung; und die hat er geliefert. Wer einen Einblick in die Philosophie der Gita erhalten will, oder wer diesen anhand anderer, evtl. kommentierter Übersetzungen schon hat und nun eine einfach nur schöne Ausgabe haben will, der möge dieses Büchlein kaufen. Es ist handlich und erschwinglich und ich trage es ständig bei mir !
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Produkt-Bild: Bhagavadgita: Der Gesang Gottes. Eine zeitgemäße Version für westliche Leser

Bhagavadgita: Der Gesang Gottes. Eine zeitgemäße Version für westliche Leser von Jack Hawley

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 8,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442216079, Erscheinungsdatum: Oktober 2002
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5 Kundenrezensionen:

Ganz individuell
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie der Titel meiner Rezension schon andeutet erlebt jeder die Gita vollkommen individuell, aber grundsätzlich ist sie ein sehr schönes und sehr lehrreiches Buch. Für Philosophen,Gottesgläubige,oder einfach nur mal zum reinschnuppern ist dieses Buch wirklich zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach dem Sinn ist.
Falls man nicht direkt Zugang findet zu den Lehren Krishnas sollte man nicht verzagen, einfach das Buch zur Seite legen und ein bischen warten. Man entdeckt immer wieder was neues über die Monate/Jahre.
Auch ist das spontane Lesen einer zufälligen Seite auch immer wieder eine Überraschung.

Wer auf der Suche nach Antworten zu den 4 großen Fragen ist, der sollte sich dieses Buch zulegen.

"Wer bin ich?"
"Wo kommen wir her?"
"Wo gehen wir hin?"
"Was ist der Sinn von dem Ganzen?"
Bhagavad Gita
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein Buch für den fortgeschrittenen Yogista und alle, die sich vertiefend mit der Theorie und Geisteshaltung hinter der indischen Spiritualität auseinandersetzen möchten. Das In-Bezug-Setzen zu westlichen Denkströmungen und Gegebenheiten macht die Bhagavad Gita zu einem durchaus praktikablen Alltagsinstrument - aber eben sehr spirituell.
einfach nur bereichernd
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist dieses Buch für mich - für jeden Interessierten eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, zumal es aus sehr sorgfältig recherchierten Quellen in unsere "Sprache und Denkweise" transformiert, auch das Leben des Autors als gesegnetes erkennen läßt ... kann nur aus tiefstem Herzen Dank sagen für den dadurch erhaltenen Zugang in das "grundlegende mystisch-spirituelle Werk der Inder" -
Bhagavadgita
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr zu empfehlen, wenn man sein Herz dafür öffnen kann. Ein guter Einstieg um mehr zu verstehen.
Wer Gott wirklich sucht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
der wird ihn finden.
Dieses Buch mag dabei durchaus eine Hilfe sein.
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Produkt-Bild: Die Upanischaden: Eingeleitet und übersetzt von Eknath Easwaran

Die Upanischaden: Eingeleitet und übersetzt von Eknath Easwaran von Eknath Easwaran

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 10,38

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442218268, Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Upanischaden: Eingeleitet und übersetzt von Eknath Easwaran

2 Kundenrezensionen:

Erleuchtung: Zu den Füßen des Meisters sitzen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Arthur Schopenhauer bezeichnete die Upanishaden als die lohnendste und erhebendste Lektüre, die auf der Welt möglich ist." Es sind die Quellentexte der indischen Weisheit, in denen die Frage nach Gott und der Bestimmung des Menschen in einer wunderschönen Sprache und Klarheit beantwortet wird. Das Sanskritwort "Upanishad" bedeutet: "zu den Füßen des Meisters sitzen" und die Worte der Heiligen Schriften zu hören (Sanskrit: "shruti"). Die Texte entstanden zwischen 700 und 200 vor Christus. Die Grundaussage aller Texte ist die Einheit von Brahman, dem göttlichen Urgrund, mit Atman, dem Geist des Individuums, wodurch man ein Jivanmukta, ein zu Lebzeiten befreiter Mensch wird. Dies entspricht genau dem Galaterbrief 5, 1 aus dem Neuen Testament: "Zur Freiheit hat Euch Christus befreit!" Sri Eknath Easwaran, mit dem ich mich persönlich sehr eng verbunden fühle, war ein spiritueller Meister & Mystiker, von dessen Qualität es im 20. Jahrhundert nur sehr wenige gab. Der englische Benediktinermönch Bede Griffiths (1906 - 1993) zählte dazu. Eknath Easwaran, der als Hindu in Kerala ein Jesuitenkolleg besucht hatte, war außerordentlich sprachbegabt. Er war bereits 75 Jahre alt, als er die Übersetzung der Upanishads" vollendet hatte. Das ist eine Lebensaufgabe, die einen großen Prozess innerer Reife voraussetzt. Wer dieses 420-seitige Buch mit dem Herzen liest, wird verwandelt.
"In der Brahmanstadt ist ein verschwiegener Wohnsitz, der Lotos des Herzens. Im Innern dieser Wohnung ist ein Raum, und dieser Raum birgt die Erfüllung unserer Begehren in sich. Das, was dieser Raum in sich birgt, sollte man ersehnen und realisieren. So groß wie der weit draußen liegende und unendliche Raum ist der Raum drinnen im Lotos des Herzens. Sowohl der Himmel als auch die Erde sind in diesem Innen-Raum enthalten, und gleichermaßen das Feuer und die Luft, die Sonne und der Mond, der Blitz und die Sterne. Ob wir, auf dieser Welt, ihn kennen oder ihn nicht kennen - alles ist in diesem Innen-Raum enthalten. Befürchte nie, dass das Alter in diese Stadt vordringen wird; befürchte nie, dass dieser innere Schatz aller Wirklichkeit dahinschwinden und verfallen wird. Dieser kennt kein Altern, wenn der Körper altert. Dieser kennt kein Sterben, wenn der Körper stirbt. Das ist die wirkliche Brahmanstadt. Das ist das Selbst, frei von Alter, von Tod und Betrübnis, Hunger und Durst. Im Selbst werden alle Begehren erfüllt. Das Selbst begehrt nur, was wirklich ist, denkt nur, was wahr ist." (Chandogya-Upanishad, Seite 258).
Dieses großartige Werk wurde von Dr. Peter Kobbe meisterhaft in die deutsche Sprache übersetzt.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
Die Upanischaden
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Upanischaden ein sehr gut zu lesendes Buch, leicht zu verstehen und ich denke für jeden der sich für Religion und die Weisheiten alter Kulturen interessiert ein Muß. Gruß Rico Gaschler, Jena
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Produkt-Bild: Die Weisheit der Veden und Upanishaden im Lichte des West-Ost-Problems

Die Weisheit der Veden und Upanishaden im Lichte des West-Ost-Problems von Arthur Schult

Taschenbuch von Lorber-Verlag/Turm-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 6,80, Angebote ab EUR 3,49

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3799901256, Erscheinungsdatum: 1986, Auflage: 3. A.
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Eine Kundenrezension:

Ein Wegweiser auf dem Weg zur Erkenntnis
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein fabelhaftes Buch, dass die spirituellen und philosophischen
Aussagen der Veden und im speziellen der Upanishaden extrahiert und dem Leser appetitlich zubereitet zu Gemüte führt. Ein Leckerbissen der Sekundärliteratur. Ich empfehle eine Einnahme zweimal täglich. Köstlich!
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Produkt-Bild: Bhagavad Gita: Der Gesang des Erhabenen

Bhagavad Gita: Der Gesang des Erhabenen

Gebundene Ausgabe von Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag
Preis bei Amazon: EUR 30,00, Angebote ab EUR 13,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3458700021, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 2
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4 Kundenrezensionen:

Ohne Kommentar von Bede Griffiths
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Ausgabe der Bagavad Gita im Verlag der Weltreligionen ist nicht einfach eine Neuherausgabe der Gita von Brück mit dem Kommentar von Bede Griffiths.
Diesen Eindruck erwecken zwar die gemeinsamen Rezensionen hier auf amazon, doch dieser Eindruck ist falsch.
In der aktuellen Ausgabe wird zwar sehr sorgfältig und in gewohnt gelehrter Weise die Bhagavad Gita kommentiert, aber nicht spirituell sondern eher historisch-kritisch. Das ist gewiss interessant zu lesen und sehr lohnenswert, wenn man die ursprünglichen Konzepte des Werkes verstehen möchte, doch ist es eben nicht der Brückenschlag zwischen Ost und West, den die frühere Ausgabe geschlagen hat.
Man muss also entscheiden, ob man den (durch von Brück auch in der aktuellen Ausgabe gelobten) Kommentar von christlicher Seite möchte, oder tief in das vom Autor dargestellte hinduistische Verstehen eindringen will. Ich denke, beide Zugänge sind lohnenswert aber sicher nicht miteinander zu verwechseln.
Gebrauch ist auch die erste Ausgabe da und dort noch für etwa 30 Euro zu finden. Die Suchmaschine eurobuch kann da helfen.
Großartiger Kommentar
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei der Gita handelt es sich - wie bei allen historischen religiösen Texten - nicht um ein Werk, das man einfach nur durch Lesen erfasst. Dafür beinhaltet der Text zu viele unterschiedliche. z.T. sogar widersprüchliche Passagen: Genannt seien nur die kriegerischen Anfeuerungen Krischnas, die aus heutiger Sicht seltsam befremden. Auch das gekonnte Vorwort des Übersetzers macht deutlich, dass der geistige Kontext des Vedanta sich in vielfältiger und komplizierter Weise in der Gita spiegelt und von einem Nichtfachmann nicht ohne weiteres eingeordnet werden kann.

Hier aber beginnt die Stärke der vorliegenden Ausgabe. Der Kommentar von Bede Griffith zielt auf den spirituellen Gehalt des Textes und dies in einer sehr vergeistigten, unaufdringlichen und nirgends an eigenen dogmatischen Positionen klammernden Weise.

Auch bei nüchterner Betrachtunsweise überzeugt dabei der der Gita vorgegebene Grundkonflikt: Aus Gründen der Pflichterfüllung soll ein Mensch andere, zudem noch seine Freunde und Verwandte töten. Weicht er dieser Augabe jedoch aus, verrät er die eigene gerechte Sache. Schon diese Ausgangslage ist ehrlicher als das meiste, das gewöhnlich in religiös-inspirierten Texten begegnet, wo nämlich häufig vorgespiegelt wird, dass es eine Welt ganz ohne Gewalt geben könne. Auch die Antwort der Gita, die mir erst durch Griffith klar wurde, überzeugt. Sie weist nicht etwa in Richtung Meditation und edler Versenkung, sondern zum dem eigenartig-originellen Gedanken, zwischen dem Wesen eines Menschen und seinen Taten zu abstrahieren und sich als Mensch vor allem nicht durch seine Taten zu definieren. Hier ist sicherlich nicht der Ort für eine Co-Kommentar, der gegenüber dem Original Griffiths zudem eher bescheiden ausfallen müsste. Aber dieser Gedanke hat gerade für alle in der westlichen Leistungsgesellschaft Verwurzelten eine ungeheure Tiefe, weil Wert und Unwert nicht an äußeren Einheiten gemessen werden und damit - je nach Bereitschaft des einzelnen - damit eine große innere Freiheit verbunden sein kann.

Im Gesamteindruck handelt es sich bei der Gita mit dem Kommentar von Griffith um ein spirituelle angelegtes Werk, das auch kritisch-rationalen Geistern durch die aufrichtige Fragestellung, die originelle Reflexion und die unaufdringlich zu Herzen gehende Botschaft beeindruckt.
Ein einmaliges Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Buch ist ein Brückenschlag zwischen der Baghavad-Gita und den christlichen Galuben. Die Übersetzung der Gita ist jede Mark oder besser Euro wert, dazu der herrliche Kommentar von Griffths (eine bendektiner Mönch). Es ist auch ein Brückenschlag zwischen hinduistischer und christlicher Mystik. Ein echter Meilenstein in der christlich-hindistischen Beziehung, da der Autor mit tiefer Weisheit und Liebe das Werk kommentiert.
Reise ins grenzenlose Reich des Geistes
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Diese Ausgabe der Bhagavad Gita enthält neben der Übertragung des Originaltexts aus dem Sanskrit ins Deutsche durch M. v. Brück einen ausführlichen spirituellen Kommentar zu einzelnen Abschnitten der Gita, verfasst von Bede Griffiths. In dieser Verbindung gelingt es dem Buch, die Gita, die bedeutendste Schrift des Hinduismus und eines der Hauptwerke der Menschheitsliteratur, dem westlichen Leser näher zu bringen. In seinem ständigen Bezug auf die anderen Weltreligionen und namentlich das Christentum schlägt der Kommentar eine Brücke zwischen Ost und West und lässt den offenen, mit Herz und Verstand hinschauenden Leser zwischen allen Zeilen die Weite und Grenzenlosigkeit des Geistes erahnen.
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Weisheit des Augenblicks
Wenn das Licht von Tausend Sonnen plötzlich am Himmel erleuchtet, so ein helles Strahlen dürfte das Strahlen des höchsten Geistes haben. Und Arjuna sah in diesem Strahlen das ganze Universum in seiner endlosen Unterschiedlichkeit, bestehend in einer einzigen riesigen Einheit als der Körper Gottes. - Bhagavad Gita
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Gandharva-Veda

Gandharva-Veda ist die klassische Musik der Vedischen Hochkultur. Sie ist die ewige Musik der Natur, deren Rhythmen sie widerspiegelt.

 

 

Raga

"Klangpersönlichkeit", melodische und rhythmische Grundstruktur in der klassischen indischen Musik *)

 

 

Bhajan

Bhajans sind die in Indien allgegenwärtigen spirituellen Volkslieder, mit denen die Verehrung für verschiedenste Devata (Gottheiten) ausgedrückt wird.

 

 

Gandharva

Soma-bereitende Licht-Gottheit; musizierende Apsara-Gefährten; siehe auch Gandharva-Veda *)

 

 

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