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Produkt-Bild: Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland: Mit Lissabonner Vertrag und EMRK: Mit Europarecht (Textbuch Deutsches Recht)

Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland: Mit Lissabonner Vertrag und EMRK: Mit Europarecht (Textbuch Deutsches Recht)

Taschenbuch von C.F. Müller
Preis bei Amazon: EUR 15,95

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3811496255, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 49., neu bearbeitete Auflage 2010
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Eine Kundenrezension:

Leider nicht mehr aktuell
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eigentlich eine brauchbare Sammlung im Öffentlichen Recht für Anfangssemester. Leider ist auch sechs Monate nach dessen Inkraftreten noch nicht das aktuelle Europarecht eingearbeitet, sodass die Sammlung insoweit nicht mehr einsetzbar ist. Zudem bieten bspw. die Basistexte Öffentliches Recht (Beck-Texte im dtv) das Gleiche, sind aber viel günstiger. Auch sind dort bereits der AEUV und der aktualisierte EUV enthalten.
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Produkt-Bild: Staats- und Verwaltungsrecht Nordrhein-Westfalen (Textbuch Deutsches Recht)

Staats- und Verwaltungsrecht Nordrhein-Westfalen (Textbuch Deutsches Recht)

Taschenbuch von C.F. Müller
Preis bei Amazon: EUR 21,00

ISBN: 3811496379, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 24., neu bearbeitete Auflage 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Staats- und Verwaltungsrecht Nordrhein-Westfalen (Textbuch Deutsches Recht)
Produkt-Bild: Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben

Der gekaufte Staat: Wie Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze selbst schreiben von Sascha Adamek, Kim Otto

Taschenbuch von Kiepenheuer & Witsch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,67

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3462040995, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1
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2 Kundenrezensionen:

Wichtiges Buch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin zwar noch nicht ganz durch mit diesem Buch, aber ich möchte es nichtsdestotrotz politisch interessierten Lesern sehr ans Herz legen.

Viele politische Entscheidungen in unserem Land sind in den letzten Jahren nicht nur für mich nicht mehr nachvollziehbar. Zu oft scheint es, dass Politiker nur die Handlanger von Geldgebern aus der Wirtschaft sind, die sich hemmungslos an unserem Staat bereichern.

Was die beiden Autoren nun nach gründlicher Recherche in diesem Buch präsentieren, toppt hingegen alles, was ich mir im Bereich des Lobbyismus und der Korruption immer so vorgestellt habe. Dank eines sogenannten Austauschprogrammes sitzen mittlerweile haufenweise Konzernmitarbeiter in Ministerien und Behörden für niemand Außenstehenden als Nichtbeamte erkennbar und auch nach wie vor auf dem Lohnzettel ihrer eigentlichen Arbeitgeber stehend. Diese Leihbeamten ("Scheinbeamte" würde es m. E. besser treffen) arbeiten nun fleißig an Gesetzen mit, die ihre Brötchengeber betreffen.

Klingt nach Bananenrepublik? Stimmt, ist aber in Deutschland leider gang und gäbe!

Dieses Buch macht mir viele Prozesse, die zurzeit politisch in Deutschland ablaufen, verständlich. Beim Lesen bekommt man leider keine gute Laune, sondern eher das wütende Gefühl von "Das darf doch nicht wahr sein!". Aber genau aus diesem Grund ist dieses Buch auch wichtig, denn es zeigt auf, wie schlecht es zurzeit leider um die Demokratie in unserem Land bestellt ist und wer massiv daran arbeitet, die demokratischen und sozialen Errungenschaften der Bundesrepublik zu zerstören!
Staat zu verkaufen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe selten den Eindruck gehabt, die Augen geöffnet zu bekommen, wie bei der Lektüre dieses Buches. Ich Lese seit einigen Monaten viel zum Thema unseres Landes. Viel von dem, was ich aus anderen Werken weiß, wird hier bestätigt oder von eines anderen Seite beleuchtet und untermauert.
Einfach ungeheuerlich, ein Skandal und völlig am Volk vorbei. Das ist, wie seit einigen Jahren in unserem Land regiert wird. Nach diesem Buch wollte ich sofort wissen, wie ich die eigentlichen Machthaber wählen kann. Denn das, was sich bei unseren demokratischen Wahlen stellt, sind ja allenfalls Repräsentanten der eigentlich Regierenden. Dies war mein Eindruck beim Lesen.
Wer jedoch weitere Bücher zu ähnlichen Themen konsumiert wird erfahren, es ist noch viel schlimmer. Viel Spass beim Lesen und bei den vielen aha- Erlebnissen in diesem kurzweiligen und hoch Informativen Werk.
Fazit: Unbedingt lesen - eigene Meinung bilden.
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Produkt-Bild: Der Staat (Politeia)

Der Staat (Politeia) von Platon

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 6,20

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3150082056, Erscheinungsdatum: 1982, Auflage: Durchges., verb. u. erg. Ausg.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen.
Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens.
Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
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Eine Kundenrezension:

Herrschaft des Philosophen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Platons "Politeia" gehört ohne zweifel zu den Klassikern der politischen Theorie- und Ideengeschichte.
Sinn und Zweck (télos) der menschlichen Existenz sieht er in der "Vervollkommung der Seelen" im Sinne der Entfaltung und Steigerung ethischer Fähigkeiten und Anlagen.
Hierzu dient das politische Gemeinwesen, die Polis, die entsteht, da der Mensch sich nicht selbst genügen kann.
Die Hauptfrage der Politeia besteht darin, die Instituionen und Einrichtungen zu nennen, die dem Sinn und télos dienen. Platon geht hierbei von der "Seelenpflege" aus, die im Bild einer "vollkommenen Seele" dargestellt werden: Die Psyche setzt sich aus Begierden und Leidenschaften, den Tugenden und der Vernunft zusammen, die sich organisch verbinden und eine Einheit bilden.
Ebenso stellt die Polis ein Abbild dieser vollkommenen Seele dar:
Den drei Teilen der Psyche entspricht eine arbeitsteilige Stängegesellschaft. Die Vernunft wird durch die Herrscher vertreten. Die Tugen durch die Wächter und die Begierden und Leidenschaften durch die Handwerker (als Synonym für das Volk). Hierbei soll nicht jeder Bürger der Polis seine Fähigkeiten entfalten, sondern die seinem Stand entsprechenden Fähigkeiten ausbilden.
Insbesondere die Wächter, die entweder den Regenten stellen (können) oder für die innere Ordnung verantwortlich sind, widmet sich Platon, da sie eine besonderen Erziehung benötigen. Diese besteht in der gleichgewichtigen Ausbildung der vier Grundtugenden (Tapferkeit, Besonnenheit, Gerechtigkeit, Einsicht) um das Ziel des Gemeinwohl für die Polis zu verwirklichen.
Die Polis zeichnet sich durch zwei Besodnerheiten aus: Frauen und Kinder gehören allen gemeinsam, wodurch die Erziehung der Kinder eine Kollektivaufgabe darstellt. Und es gibt keine Form von Privateigentum, sondern allgemeinen Besitz. Damit einhergehend sollen der Tausch und seine Werkzeuge Geld und Vertrag abgeschafft werden.
Insgesamt gesehen soll eine gemäßigte Aristorkratie und die kosntitutionelle Monarchie als beste Regierungsform herrschen, wobei entweder die Philosophen Könige oder die Könige Philosophen sein sollen.
Davon ausgehend zeichnet Platon eine Theorie des Verfalls der Verfassungen: Aus der Aristokrtaie erwächst die Timokratie, daraus die Oligarchie und darauf die Demokratie, aus der schliesslich die Tyrannis entsteht, womit der Kreislauf von vorne beginnt.
Insgesamt gesehen bereitet Platon den Weg für Aristotles. Trotz problematischer Fragen wie die Anwendung der Eugenik für den Nachwuchs der Wächter sollte jeder dieses Werk gelesen haben, der sich für politische Theorie- und Ideengeschichte interessiert. Auch wenn sich wie bei Aristoteles die Gebundenheit an kulturelle Standarts offenbart, da die attische Polis nicht mit modernen Demokratiemodellen verwechselt werden darf.
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Produkt-Bild: Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat / Civil Disobedience

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat / Civil Disobedience von Henry David Thoreau

Gebundene Ausgabe von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 9,78

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257064608, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat / Civil Disobedience

4 Kundenrezensionen:

Unrechtsstaat? Nein danke!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Einmarsch der USA in ein fremdes Land samt gierigem Landraub. Halbherziger Kampf gegen Ausbeutung, ja Sklaverei ... das klingt fast nach George W. Bush - es ist aber das Jahr 1849, als Thoreau als Jungspund diesen Traktat schreibt.

Die Cliquen-Regierung raubte Mexiko riesige Flächen, von der Sklaverei profitierte auch der Norden noch kräftig. Somit war für Thoreau klar, wessen Regierung das war: die des Unrechts und der Ausbeuter. Für ihn war unter diesen Umständen die beste Regierung keine Regierung. "Right" geht Thoreau vor "law", also Naturrecht und Gewissen vor Gesetzestreue.

Dieser recht kurze Text ist sarkastisch à laAmbrose Bierce, pointiert wie Rousseau und beeinflusste u.a. MahatmaGandhi. Gesunde, provokante Medizin gegen die angeblich deutsche zuweilen übergroße Staatsgläubigkeit des Konservatismus und Sozialismus. Nicht nur vom Entstehungsjahr ist Civil Disobedience durchaus mit dem Kommunistischen Manifest vergleichbar.

Ein bisschen wirkt freilich die Ausgabe aufgebläht: nur der englische Text mit kurzen sprachlichen und sachlichen Hinweisen hätte es auch getan. Thoreau schreibt prägnant, das versteht man auch so. Auch die Kommentare hätten kürzer sein dürfen, etwas Einordnung allein hätte ausgereicht.

Vier Sterne insgesamt.
Lesen!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Total super, endlich DIE Argumente, die einem in hitzigen Diskussionen über die amerikanische Regierung stets fehlten.
Henry schreibt nich unbedingt in der Art, wie ich sie gern lese, aber wie könnte er auch.. als alter Philosoph hat man den Slang der Jugend sicher nicht parat, macht auch rein gar nichts, denn mit dem , WAS er sagt, macht er alles wieder wett.. Ein mutiger Kerl, der den Nagel auf den Kopf trifft und ein Stückchen weiter gedacht kann man es wunderbar auf z.B. Georges Regierung beziehen.. somit sogar absolut gegenwärtige Lesekultur unserer Gesellschaft.. ich finds genial!
Ungehorsams-Lektüre!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch schenkte mir eine Freundin in meiner ?anarchistischen? Phase. Um es gleich deutlich zu sagen: Es ist sehr amerikanisch, aber für jeden kritischen Geist eine Bereicherung.
Thoreau geht nämlich von einer ganz einfachen (und für meinen Geschmack typisch amerikanischen) These aus, dass der einzelne in Gewissensfragen nur sich selbst gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet sei.... und aus dieser simplen Überzeugung lehnt der Autor alle dieser Grundwahrheit entgegenstehenden staatlichen Eingriffe in das Leben des eigentlich freien Menschen ab. Wer dem nichts abgewinnen kann, sollte sich mal fragen, warum er eigentlich Staatsbürger ist, und warum wir Menschen eigentlich von Geburt an dazu zwingen, Staatsbürger zu sein... u.s.w... Da ist dieses Buch schon einmal ein guter Anfang zum Nachdenken.
über die fähigkeit zu konsequentem verhalten ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"da sie mich nicht fassen konnten, beschlossen sie, meinen körper zu bestrafen...": dieser satz war der erste, der mir im gedächtnis, ja in der seele hängen blieb, anlass genug, auszukundschaften, um wen es sich bei diesem david henry thoreau (12.7.1817-2.5.1862) handeln möge. er ist dem kreis des gesellschaftskritischen netzwerks um ralph waldo emerson (1803-1882) zuzurechnen, das sich mitte des 19. jahrhunderts an der amerikanischen ostküste etablierte. thoreau's CIVIL DISOBEDIENCE, deutsch erhältlich unter dem titel "über die pflicht zum ungehorsam gegen den staat" - dieses buch hat weltweit wirkungen hinterlassen. gandhi trug es bei seinen häufigen gefängnisaufenthalten bei sich, hermann hesse beeinflußte es nicht unwesentlich, die resistance gegen hitler-deutschland benutzte es zur rückgrat-stärkung, martin luther king oder joan baez waren davon inspiriert, marcuse nahm es in sein nachdenken auf. thoreau's denken ist natürlich nicht originär - was zumeist auf alles denken zutreffen dürfte, wenn man ehrlich ist. vorläufer-strukturen findet man in der antigone des sophokles (von thoreau übersetzt) oder in dem essay des montaigne-freundes boetie "discours sur la servitude volontaire". als handlungsanleitung für politische aktionen dürfte thoreau's meinungsspektrum angesichts der immer komplizierter werdenden administrativen systeme, die sich auf alle formen von widerstand immer geschickter einzurichten wissen, wohl heutzutage nicht mehr taugen. mit sitzstreik oder stromgeld-verweigerung dürfte kaum mehr eine globale weltverbesserung, vielmehr jedoch die lächerlichkeit des peinlich skurrilen erreicht werden. der rückzug in eine thoreau'sche waldblockhütte dürfte - allein schon angesichts der somit verschlechterten medizinischen versorgungslage - nicht eine den breiten bevölkerungsschichten anzuratene methode sein. sprachlich jedoch, sprachlich jedoch könnte eine neue ebene der wirksamkeit thoreau's vielleicht beginnen, wenn es zunehmend sensible leser gäbe. eine vergebliche hoffnung? zum schluß noch einmal eins der zitate, die mich als erste fesselten: "die wahrheit eines advokaten ist konsequenz." wenn das nicht ein weiterer baustein zum thema beharrlichkeit ist...
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Produkt-Bild: Der Staat der Athener

Der Staat der Athener von Aristoteles

Taschenbuch von Reclam, Ditzingen
Preis bei Amazon: EUR 3,80, Angebote ab EUR 1,70

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3150030102, Erscheinungsdatum: Dezember 1986
Zoom ± Produkt-Bild: Der Staat der Athener

Eine Kundenrezension:

Über Verfassung und (Verfassungs-)Geschichte Athens
5 Punkte 5 von 5 Punkten
?Der Staat der Athener?, das Aristoteles als Author zugeschrieben wird, ist eine Schrift über die Geschichte und Verfassung Athens. In chronologischer Abfolge wird aus der Sicht des Authoren die Zeit von Solon bis zur Herrschaft der Dreißig (Ende des 7. Jahrhunderts bis 403 v.Chr.) rekapituliert und systematisch untersucht. Außerdem findet sich eine detaillierte Beschreibung der Amtsträger und Institutionen, der jeweiligen Zeit.
Man kann folgende inhaltliche Ordnung treffen: 1 Staatsordnung vor Drakon, 2 Staatsform unter Drakon, 3 Staatsform unter Solon, 4 Tyrannis unter Peisistratos, 5 Von Kleisthenes bis zum Ende der Perserkriege, 6 Übernahme der Stadtführung durch Rat des Areopags nach den Perserkriegen, 7 Sturz des Rat der Areopagiten durch Aristeides und Ephialtes
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Produkt-Bild: Der NS-Staat: Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick

Der NS-Staat: Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick von Ian Kershaw

Sondereinband von Nikol Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,20

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386820024X, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4., Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Der NS-Staat: Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick

5 Kundenrezensionen:

Brillantes Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Werk Ian Kershaws überzeugt nicht nur durch seine brillante Aufarbeitung des äußerst kontroversen Inhalts, sondern auch durch die sachliche und klare Strukturierung.
Nicht nur für (angehende) Historiker, sondern auch für den Laien durchaus verständlich wird eine der wohl komplexesten Forschungskontroversen der deutschen Geschichte behandelt. Eingehend wird dabei auf verschiedene Foschungsrichtungen eingegangen und diese sehr verständlich und in präzisen Formulierungen (ein Faktum, an welchem es manchen Fachbüchern mangelt)dargelegt.
Unbedingt empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist Pflichtlektüre für jeden Studenten, Interessiererten und überhaupt Jeden. Klar strukturiert und alle aktuellen Kontroversen und Debatten inbegriffen - so muß ein historischer Überblick aussehen!
Sehr guter Kontroversenüberblick mit minimalen Mängeln
4 Punkte 4 von 5 Punkten
In Ian Kershaws Buch ?Der NS-Staat" werden die relevantesten Kontroversen zum NS-Staat gegenübergestellt, verglichen und erläutert.
Der englische Historiker stellt dabei sowohl ältere Debatten - etwa ob der Nationalsozialismus ein totalitäres oder faschistisches System gewesen sei - als auch aktuellere Kontroversen (Goldhagen-Debatte) in den Diskussionsmittelpunkt.
Als löblich erweist sich dabei Kershaws vorzüglicher Schreibstil als auch seine neutrale Nüchternheit bei der Beschreibung der unterschiedlichen Theorien. Erst im Anschluss an deren Darlegung macht sich der Autor daran, diese näher zu inspizieren und wertend zu beurteilen.
Die angebotene Diskussionspalette ist üppig und ansprechend, die Autorenauswahl zu meist gelungen (auch marxistische Historiker kommen zu Wort) und Kershaws Schlussreflexionen sind sicher formuliert. Allerdings erweist sich der letztgenannte Punkt auch als indirekter Schwachpunkt des Werkes, da sich der Leser zwar meist Kershwas Meinung anschließen dürfte, dieses Faktum ihn allerdings unnötigerweise bevormundet. Kershaws Analysen muten dadurch des Öfteren, wenn auch unfreiwillig, etwas arrogant an.
Dennoch ein unschätzbar wertvolles Buch, das in keinem Bücherschrank zur NS-Zeit fehlen darf.
Gelehrt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein gelehrtes Buch, gespickt mit Fußnoten, vor allem für Fachleute geschrieben und solche, die es werden wollen. Von einem Deutschen verfasst wäre so etwas praktisch unleserlich für den Laien. Kershaw bringt es jedoch fertig, einen Wust an Material doch sehr lesbar aufzubereiten, was auch für den Übersetzer spricht. (Dessen Anmerkung, der Begriff "Holocaust" habe sich in Deutschland noch nicht durchgesetzt, dürfte jedoch das Relikt einer älteren Ausgabe des Buches sein.) Kershaw macht hier deutlich, welch tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten zum Thema in der Fachwelt existieren. Er breitet die jeweiligen Argumente zunächst neutral vor dem Leser aus und zieht dann jeweils seine eigenen Schlussfolgerungen. Da muss man dann nicht in jedem Punkt mit dem Autor übereinstimmen. Meistens wird es aber wohl doch der Fall sein. Souverän!
Hervorragender Überblick
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Klar strukturiert referiert der britische Historiker sowohl über die wichtigsten Interpretationen zur Erklärung nationalsozialistischer Phänomene als auch die Kontroversen zu diesem Thema -- nicht ohne jeweils auch seine eigene Meinung anzubieten. Obwohl Ian Kershaw die komplexen Zusammenhänge auf knappen 400 Seiten abhandelt, bleibt er nicht an der Oberfläche. 1999 brachte er das 1983 erstmals erschienene, brillant geschriebene Buch auf den neusten Forschungsstand.
Dieter Wunderlich (Autor)
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Produkt-Bild: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung

Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung von Martin Broszat

Gebundene Ausgabe von Marixverlag
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 3,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3865391133, Erscheinungsdatum: Januar 2007, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Der Staat Hitlers: Grundlegung und Entwicklung seiner inneren Verfassung

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wer geglaubt haben sollte, die Geschichte des Dritten Reiches sei bereits erschöpfend erforscht, wurde in den letzten Jahren eines Besseren belehrt. Die hitzige Debatte um Daniel Goldhagens Buch Hitlers willige Vollstrecker und die umstrittene Wehrmachtsausstellung heizten die wissenschaftlich-publizistische Auseinandersetzung erneut an und führten zu einer wahren Flut an Veröffentlichungen zum Staate Hitlers.
Die Forschung der zurückliegenden Jahrzehnte verliert damit aber noch nicht automatisch an Bedeutung. Gerade deutsche Historiker haben in der Vergangenheit zahlreiche Studien vorgelegt, deren Ergebnisse weiterhin Gültigkeit beanspruchen können, und die den Vergleich mit aktuellen Publikationen nicht zu scheuen brauchen. Zu ihnen gehört zweifellos Der Staat Hitlers, Martin Broszats bahnbrechende Arbeit aus dem Jahre 1969, die kürzlich neu aufgelegt wurde.
Mit seiner Verfassungs- und Strukturgeschichte des NS-Regimes gelingt Broszat die zwingend notwendige theoretische Erfassung der Grundstrukturen nationalsozialistischer Herrschaft. Am Beispiel von Beamtentum und Verwaltung sowie von Justiz und Kirchen konkretisiert Broszat seine eher abstrakten Darlegungen und arbeitet die dualistische Natur des Regimes heraus, die in den Gegensätzen zwischen Staat und Partei oder Reichsregierung und Führerabsolutismus -- um nur einige zu nennen -- ihren Ausdruck fand.
Selbstverständlich wurden Broszats Ergebnisse durch neuere Detailstudien wesentlich erweitert, in einigen Punkten sicherlich auch korrigiert; an seinen grundlegenden Aussagen über die Konsequenzen der nationalsozialistischen Herrschaft ändert dies jedoch wenig.
1969 schloß Broszat sein Buch mit der schmerzlichen Erkenntnis, daß in der Bundesrepublik die "lastende Hypothek" des Nationalsozialismus in den "zahlreichen Äußerungsformen gestörten nationalen und politischen Selbstbewußtseins noch täglich spürbar ist". Dieses Fazit hat auch drei Jahrzehnte später nichts von seiner Aktualität eingebüßt. --Stephan Fingerle
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2 Kundenrezensionen:

Ein typisches "Broszat-Buch" eben...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Der Staat Hitlers" von Martin Broszat gibt in gut verständlicher Weise Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche der Organisation der NSDAP und der Reichsregierung unter Hitler.
Im Vorfeld werden kurz die Gründe dargestellt, die das Scheitern der Weimarer Republik verursacht und den Aufstieg der NSDAP erst ermöglicht haben.
Im Weiteren wird der NS-Staat unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet. Nach der Erläuterung der Struktur der Partei mit den ihr angehörigen Verbänden und deren Führungsstruktur befasst sich ein großer Teil des Buches mit der Vorgehensweise des Diktators in der Anfangszeit seiner Schreckensherrschaft. Gleichschaltung der Länder, Verbot der Gewerkschaften, Kommunisten und anderer Parteien werden ebenso verständlich geschildert wie die Verflechtung von Staat und Partei.
In den nächsten Kapiteln werden dann die Bereiche Beamtentum, Reichsregierung (u.a. mit den Gebieten Reichsarbeitsdienst, Himmler als Reichsführer-SS und Chef der Polizei, Machtbereich Görings) behandelt.
Ein weiterer Abschnitt befasst sich dann mit den thematisch direkt mit dem Kriegsvorhaben verbundenen Themen, wie etwa Vierjahresplan, Außenpolitik, wirtschaftliche Lenkung, Gliederung der Wehrmacht.
Den Abschluss bildet eine Betrachtung des Bereiches Recht und Justiz in der Vorkriegszeit des Hitler-Regimes.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen kann, der sich eingehender, als es in vielen Büchern zu diesem Thema der Fall ist, mit den oben genannten Bereichen befassen möchte. Die Fachkompetenz des Autors auf diesem Themengebiet ist seit Jahrzehnten bekannt und international anerkannt. Wer bereits andere Bücher von ihm gelesen hat, der weiß, dass Broszats Art des Schreibens gut verständlich ist.
Historisierung des Nationalsozialismus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange bevor in Deutschland der Historiker-Streit der achziger Jahre ausbrach betrieb Martin Broszat in seinen Veröffentlichungen jene "Historisierung des Nationalsozialismus", welche im Verlauf der Debatte u. a. auf dem Prüfstein stand:
Würde eine von moralischen Kategorien losgelöste Beschäftigung mit der inneren Verfassung des NS-Staates, eine Betrachtung der Nazi-Funktionäre unter sozialhistorischen oder auch poltikwissenschaftlichen Aspekten unter Auslassung der üblichen dämonisierenden Attribute, eine Relativierung der einzigartigen Verbrechen und ein schließliches Vergessen einläuten?
Auch Broszat beteiligte sich unter anderem in Form eines längeren Briefswechsels mit seinem jüdischen Kollegen Saul Freidländer an der Debatte in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte. Seine Antwort las sich solcherart, dass nur eine empirische Untersuchung der NS-Zeit unter sozial- und gesellschaftshistorischen Kategorien, welche eine "Entschlackung" der üblichen, mit metaphysischen Konnotationen belegten Sichtweise nach sich zöge, eine Opfer-Täter-Relationen gebührend darstellende, und damit moralisch gewinnbringende Arbeit wäre. Jedwede Mystifizierung des Nationalsozialismus würde hingegen die Täter aus ihrer Verantwortung entlassen, indem ihre Verbrechen den Charakter kosmisch vorbestimmter Notwendigkeiten annähmen.
Diesen Anspruch Broszats findet sich auch in seinem erstmals 1969 veröffentlichten Buch "Der Staat Hitlers" zur Perfektion verwirklicht. Indem er die innenpolitische Entwicklung Deutschlands von den Präsidialregierungen am Ende der Weimarer Republik bis zur "Endlösung der Judenfrage" mit äußerster Akribie nachzeichnet, gibt er dem Leser einen fulminanten Einblick in den widersprüchlichen Charakter eines Staates, welcher seinen Bewegungscharakter auch in der Institutionalisierung nie verlieren durfte, um jene "Energie-Entfesselung" zu ermöglichen, welche schließlich zu der Ermöglichung des industriellen Massenmordes in den Vernichtungslagern führte.
Verfassung, Partei, Staat, Verwaltung, Beamtentum, Recht und Justiz werden jeweils in eigenen Kapiteln behandelt. Zudem wird der Dualismus zwischen "Polykratie der Ressorts" und dem Führerabsolutismus in einem eigenem Abschnitt beschrieben. Der eigentümliche Charakter der Nazi-Diktatur, welche Elemente der kontrollierten Anarchie und des Chaos mit einer disziplinierten, straff organisierten Staatsführung verband, gewinnt durch Broszats empirische Recherchen hinreichende Plastizität, und hat seine Aktualität noch heute, mehr als dreissig Jahre nach seinem Erscheinen, nicht verloren.
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Produkt-Bild: Der Staat

Der Staat von Platon

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 5,93

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423301368, Erscheinungsdatum: November 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Der Staat

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen.
Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens.
Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
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2 Kundenrezensionen:

Ein "Muß" in jedem Haushalt der das Denken bewahrt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Antiken Ideen die in diesem Werk zusammen gefasst sind bestimmen bis heute unser Zusammenleben und sind strickt dialektisch dagelegt. Man kan an diesem Werk eine Menge lernen.
Alt und trotzdem aktuell!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Platon - der Philosoph der griechischen Antike wünscht sich in seiner idealen Staatsutopie, daß Philosophen die Herrschaft des Staates übernehmen. Wahrscheinlich war dieser Vorschlag nicht ganz uneigennützig - König wurde Platon zu Lebzeiten jedoch leider nicht - dafür wurde er es nach seinem Tode, denn Platon kann sicher als König der Ideen und Gedanken beschrieben werden. Seine Ansichten über die Erziehung, über Kunst und Dichtung, über die Frauen etc. klangen damals in den Ohren vieler Griechen radikal, und einige Aussprüche haben bis heute nicht an Explosivität verloren, wenn man bedenkt, das Platon z.B. dafür plädiert, Behinderte ihrem Schicksal zu überlassen. Das mag erbarmungslos klingen - ist aber zu verstehen unter dem Aspekt einer andersdenkenden Kultur. Platon glaubte mehr als jeder andere an das Gute, den Verstand, den Mut, die Vernunft, wenn man nur bereit ist, seine Seelenteile in Einklang zu bringen und den schweren Weg der Erkenntnis des Guten zu gehen. Nicht jeder ist dazu fähig, doch Platon ist trotzdem gerecht, er will, das jeder das tut, was ihm naturgegeben am nächsten kommt. Er spricht sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau aus und ist ein Meister der Rhetorik. Neugierig geworden? Nur weil ein Buch alt ist, heißt das nicht, daß auch der Inhalt "muffig" sein muß. Im Gegenteil, Platon ist bis heute höchst aktuell - und wie er seit über 2000 Jahren die abendländische Denkweise erheblich beeinflußt hat, wird er es wahrscheinlich auch im nächsten Jahrtausend tun. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Level 4.3 - Der Staat der Kinder: Der Staat der Kinder. Aufstand im Staat der Kinder. Doppelband

Level 4.3 - Der Staat der Kinder: Der Staat der Kinder. Aufstand im Staat der Kinder. Doppelband von Andreas Schlüter

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423714298, Erscheinungsdatum: August 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Level 4.3 - Der Staat der Kinder: Der Staat der Kinder. Aufstand im Staat der Kinder. Doppelband

5 Kundenrezensionen:

Doppelband zum Abschluss der Level-4-Reihe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Schlüter begann 1994 mit seiner spannenden Reihe "Level 4". Damals erschien "Die Stadt der Kinder", inzwischen gibt es vierzehn Abenteuer mit den jugendlichen Helden der Level-4-Welt. Ein Großteil der Bücher erschien im Deutschen Taschenbuchverlag als Taschenbücher.

Nun hat der Autor die erfolgreiche Level-4-Reihe mit Level 4.3 fortgeführt und das gleich mit zwei Romanen "Der Staat der Kinder" und die Fortsetzung "Aufstand im Staat der Kinder", die beide als Doppelband im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen sind.

Auf den knapp 500 Seiten geraten Ben und seine Freunde, die Helden aus der Level-4-Reihe wieder in die Cyberwelt des Computerspiels "Die Stadt der Kinder". Aber dieses Mal ist alles vollkommen anders: In der Stadt gibt es zwar Straße und Häuser, aber sie ist menschenleer. Nichts deutet auf Leben hin ... keine Tiere, keine Nahrungsmittel, kein Strom usw.

Schnell wird den jungen Computerfreaks klar: da steckt wieder der teuflische Programmierer Master X dahinter. Er hat das ursprünglich harmlose Computerspiel in ein mysteriöses und gefährliches Programm umgewandelt. Wenn Ben, Jennifer, Frank, Thomas, Kolja und Kathrin ihre eigene Haut retten wollen, müssen sie die Cyberwelt mit Inhalt und Leben füllen. Aber wie erweckt man eine tote Stadt zum Leben? Außerdem finden sie nicht den Ausgang zur realen Welt.

Zu allem Überfluss haben sie es mit einer ganzen Armee von Cops zu tun, die im Auftrag von Master X alles zerstören wollen, was irgendwie kindlich ist. Also müssen Ben und seine Freunde die Stadt aufbauen, um so Master X zu besiegen und schließlich den Ausgang zur realen Welt zu finden.

Die beiden vorliegenden Romane bilden den Abschluss der Level-4-Reihe, in der Andreas Schlüter seine jungen Leser stets in einer Computergesteuerten Welt landen ließ. Eine spannende Lektüre für alle Jungen und Mädchen zwischen 9 und 12 Jahren - auch für solche, die nicht den ganzen Tag am Computer sitzen.

Manfred Orlick
totaler reinfall
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das erste Buch war ein Erfolg...klar: Leute lieben gute Bücher!
Das zweite war schon irgendwie überflüssig...
Das dritte ist einfach geschrieben nur um etwas zu schreiben:
Es wird an der Zeit die Stadt der Kinder zu beenden.
Der Vokabular ist dem von einem Kleinkind ähnlich, das Buch ist einfach nicht mehr wie das erste. So langsam habe ich das Gefühl Herr Schlüter hat diese weitere Bücher nur geschriebenum etwas zu schreiben...
Diskriminierung von Randgruppen - nein danke
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein spannendes Buch - ohne Frage. Leider mit einem sehr diskriminierenden Ende: Der böse Mister X, der vier Bände lang eine Gruppe Kinder terrorisiert ist: Ein hochbegabtes Kind. Und nicht nur das. Mit Formulierungen wie: "Auf diese Schule gehen Hochbegabte ... Und die Elite, die dabei entsteht, sind dann Geistesgestörte wie du" wird hier ein Vorurteil gegen eine Randgruppe Kinder unterstützt und aufgebaut, die es in unserer Gesellschaft ohnehin oft schon schwer genug hat. Diskriminierung ist immer schlimm - aber Diskriminierung einer Randgruppe von Kindern finde ich ungleich schlimmer. Dieses Buch läuft für mich unter dem Titel: Bücher, die die Welt nicht braucht.
Schlüter Deluxe
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Das Buch ist gut", sagt mein Sohn, "weil es um etwas geht, wovon Kinder heute träumen. Zum Beispiel erst um sechs Uhr morgens ins Bett gehen, in einer Untergrundorganisation mitmachen und dabei real in der Cyberwelt sein".
Spannend und einfallsreich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Anfang der Geschichte ist etwas merkwürdig geschrieben. Man bekommt zuerst den Eindruck, als hätte man etwas Wesentliches verpasst. Nach ein paar Kapiteln ist dann aber alles schlüssig. Die Geschichte ist spannend und einfallsreich. Die Altersangabe finde ich allerdings etwas zu niedrig angesetzt, zumal die Personen in dem Buch auch etwas älter sind und sich entsprechend verhalten. Bei einem zehnjährigen Kind muss das eine oder andere Wort evtl. dann doch erklärt werden. Meinem Sohn sind einige Fehler (Verwechselungen von Personen) aufgefallen. Trotzdem hat er sich das Buch sehr gerne angehört.
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Gandharva-Veda

Gandharva-Veda ist die klassische Musik der Vedischen Hochkultur. Sie ist die ewige Musik der Natur, deren Rhythmen sie widerspiegelt.

 

 

Raga

"Klangpersönlichkeit", melodische und rhythmische Grundstruktur in der klassischen indischen Musik *)

 

 

Bhajan

Bhajans sind die in Indien allgegenwärtigen spirituellen Volkslieder, mit denen die Verehrung für verschiedenste Devata (Gottheiten) ausgedrückt wird.

 

 

Gandharva

Soma-bereitende Licht-Gottheit; musizierende Apsara-Gefährten; siehe auch Gandharva-Veda *)

 

 

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