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U2 - Elevation Tour 2001 Live From Boston
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Preis bei Amazon: EUR 31,99, Angebote ab EUR 9,97
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2001
Produktbeschreibung
Auf die Mega-Band U2 näher einzugehen, hieße Eulen nach Athen tragen. Und doch sind sie immer wieder für eine Sensation gut. Wie auch in dem Fall ihrer Doppel-DVD "Elevation 2001 U2 Live In Boston". Die DVD enthält neben einem Mitschnitt von 19 Tracks beim Bostoner Konzert im Sommer 2001 auch viele Extras so kann man das komplette Konzert auch noch einmal aus verschiedenen Kameraperspektiven anschauen, die individuell gewählt werden können. Ausserdem gibt es Blicke hinter die Kulissen des Bühnenaufbaus, seltenes Videomaterial oder auch Screensaver.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit U2 2001 - Elevation Tour - Live From Boston setzen Bono, The Edge, Larry und Adam einmal mehr Maßstäbe. In ihrer unvergleichlichen Karriere haben die Iren immer wieder bahnbrechende Entwicklungen der Rockszene eingeleitet und so manche Pioniertat vollbracht. Bei der Veröffentlichung hier haben sie nun die Nase erneut vorn. Mit der fantastischen Doppel-DVD im luxuriös gestalteten Pappschuber führen sie einen Standard des jungen DVD-Mediums ein, an dem sich ihre Musikerkollegen in Zukunft werden messen lassen müssen. Diese sechsstündige Edel-Edition ist einfach grandios!
Disc eins enthält zunächst einmal das komplette Konzert, das U2 am 6. Juni 2001 im Fleetcenter in Boston, Massachusetts, gespielt haben. An jenem Abend standen etliche Songs des letzten Albums All That You Can't Leave Behind auf dem Programm, darunter "Walk On", der Hit "Stuck In A Moment You Can't Get Out Of", "Kite" und der dreifache Grammy-Gewinner "Beautiful Day". Zudem hatte die Band zahlreiche Klassiker ihrer Laufbahn, wie etwa die Debüt-Single "I Will Follow", "With Or Without You", "Sunday Bloody Sunday" und "Where The Streets Have No Name", im Reisegepäck. Insgesamt brachte die Gruppe vom Eire-Eiland in dem eine Stunde und 47 Minuten langen Auftritt ganze 19 Tracks zu Gehör und begeisterte ihr Publikum mit einer packenden, leidenschaftlichen Performance.
Auf Disc zwei nutzt das Quartett die technischen Möglichkeiten des DVD-Formats voll aus. Unter anderem findet der Fan auf dieser Silberscheibe das Konzert noch einmal aus zwei anderen Kameraperspektiven: Während man mit der "director cam" Regisseur Hamish Hamilton über die Schulter schauen und ihn beobachten kann, wie er seinen Kameraleuten im Verlauf des U2-Auftritts Anweisungen erteilt, gestattet die "fan cam" einen Blick mitten aus den Zuschauerreihen auf die herzförmig angelegte Bühne. Ganz so, als wär man vor Ort dabei. Ein hautnahes Erlebnis! Des Weiteren umfasst die zweite Digital Versatile Disc noch den fünfminütigen Film "Road Movie", der im Zeitraffer zeigt, wie die Roadcrew von U2 die Sound- und Lichtanlage auf- und wieder abbaut. Darüber hinaus dürfen sich die Anhänger auf eine Abteilung mit einigen Bonustracks freuen. Sie bietet "Beautiful Day" live auf dem Dach des Clarence Hotels in Dublin, einen Konzertmitschnitt von "Elevation" beim Tourstart in Miami im März 2001 und ein Video zu "Stuck In A Moment You Can't Get Out Of", das in Irland und Südfrankreich gedreht wurde.
Damit nicht genug der exquisiten Extras! Ein Making Of erzählt zusätzlich die Entstehungsgeschichte des Konzertfilmes in Boston (siehe oben), Trailer erinnern noch einmal an die vorhergegangenen Tourneen (Zoo TV und Pop Mart), die DVD-ROM-Partition für den Computer weist Weblinks und einen Bildschirmschoner auf und das beigelegte 16-Seiten-Booklet zu guter Letzt erfreut mit Fotos, die die Band "on stage" in Aktion zeigen. Wow, das nenne ich eine wahrhaft gigantische DVD-Ausgabe! --Harald Kepler
5 Kundenrezensionen:
Ihre beste Tour!
5 von 5 PunktenAch, das herz an der Bühne, die Songauswahl, die Effekte, Edge in Meisterform. Wenns das gäb wärs wie Ohrensex.
Solide DVD mit einem nicht ganz so perfekten Konzert
4 von 5 PunktenMit Elevation Live From Boston entdecken U2 die Welt der Live DVD. Leider bekommt man statt eines 16:9 Bildes lediglich nur 4:3 geboten, der Ton liegt in PCM Stereo und DD5.1 vor. Auf eine DTS Spur muss man leider verzichten! Das Bild ist bis auf kleinere Macken wirklich gut, manchmal bildet sich in dunklen Szenen eine Blockbildung und etwas Rauschen, doch dies ist zu verkraften. Der Sound kann leider nicht mit Krachern ala Peter Gabriel Growing Up Live mithalten, der Grund hierfür ist wahrscheinlich aber die Konzert Location, welche offenbar eine relativ dumpfe Akustik besitzt. Das Konzert ist leider nicht ganz so perfekt wie man es von anderen Live DVDs kennt, Bono ist nicht sonderlich gut bei Stimme und die Motivation der restlichen Band Mitglieder wirkt manchmal etwas gekünstelt. Trotz allem sind die Songs aber immer noch sehr gut gespielt und werden überdurchschnitlich präsentiert. Auf der zweiten DVD findet man verschiedene Extras wie Ausschnitte der vorigen Tourproduktionen, ein Multi-Angle Featurette etc...
Der Preis liegt bei 40? und ist somit für eine Doppel-Musik-DVD sehr hoch. Trotzdem sollte ein U2 Fan oder ein solcher der es werden will die erste DVD der Elevation Tour besitzen!
In Beleuchtung eine Eins
5 von 5 PunktenBoston 2001 wird im Allgemeinen als Schwächere der beiden "Elevation"-DVDs gesehen. Ganz lässt sich das nicht widerlegen. Slane Castle ist wirklich eine Klasse für sich, es hat alles: Stimmung, tollen Sound, großartige Einzel-Performances, 4 spielfreudige Burschen, denen vor Vergnügen schon das Lachen auskommt und - mit das Wichtigste - ein frenetisches irisches Publikum.
Dieser Punkt wird in Fankreisen immer am stärksten kritisiert: "Diese Amis verstehen nichts vom Feiern" ist da zu lesen. Trotzdem muss ich hier für dieses Konzert einmal eine Lanze brechen. Tatsächlich liegt die Stärke der Boston-DVD nicht in der Ausgelassenheit des Publikums sondern in den stimmungsvollen, eher ruhigen Momenten.
Hamish Hamilton gelingt es, den Geist der Elevation Tour 2001 einzufangen, die sich fast nur in Hallen abspielte und die grelle, sarkastische PopMart Tour (1997/98) ins Gegenteil verkehrte: Intimität (herzförmige Bühne!), weiches Licht und purer Soul waren die Leitthemen, die vom zugehörigen Album (All That You Cant Leave Behind) in direkter Linie ins Tourkonzept übersetzt wurden. Die Essenz der U2 Musik aus 20 Schaffensjahren - hochfliegende Euphorie, bisweilen Wut und die Brust zuschnürende Traurigkeit - wurde destilliert und in konzentrierter Form ausgebreitet. Was herauskam war die meines Erachtens beste U2-Tour aller Zeiten. Daher ist ein direkter Vergleich mit den beiden, ebenfalls großartigen Tourneen der 90er Jahre (ZooTV, PopMart) nicht aussagekräftig; sie waren konzeptionell einfach verschieden und sind daher nicht vergleichbar.
Zurück zur DVD: Sehr schön gelungen sind jene Szenen, in der die ganze Halle immer wieder in ein großes Panoptikum verwandelt wird, und weiches Scheinwerferlicht alles in ein magisches Halbdunkel legt. Ein schöner Kontrapunkt zum kalten, blauen Licht auf der Slane Castle Bühne, wo manche Szenen eindeutig überbelichtet sind. Die Kameraführung ist toll, der Regisseur liebt Großaufnahmen sowohl von Details der Instrumente als auch aus der Publikumsperspektive. Bildfüllend fotografierte Hände haben es ihm besonders angetan, er erforscht gewissermaßen die physischen Berührungspunkte zwischen U2 und ihren Fans: hier die Saite, das Schlagzeug, dort die ausgestreckte Hand, die versucht, in diese Musik einzutauchen. Dieses Stilmittel gibt der Bostoner Publikation eine angenehm tragende Ruhe. Störend wirken dagegen verbissen kreative Abschnitte, wie etwa die Schwarzweiß-Sequenz während New York. U2 brauchen solche Effekte m.E. nicht, ihre Musik ist auch so schön genug.
Die Band selbst wirkt zu Beginn etwas steif, was sich mit der Zeit aber gibt. Zum einen liegt es wohl an der Grippe, von der sich Bono damals, im Juni 2001, noch nicht ganz kuriert hatte. Das macht sich in einigen stimmlichen Aussetzern bemerkbar. Als eingefleischter U2-Fan schätze ich es auch, wenn Bono mit gebrochener Stimme singt: das gibt dieser Musik, in der es so sehr um Selbstauf- und -hingabe geht, eine unerreichte Authentizität. Wenn ihm bei With Or Without You (siehe weiter unten) die Stimme versagt stellen sich mir die Nackenhaare auf! Er legt sich für seine Fans ins Zeug, lässt es nicht ein Stück langsamer angehen, legt sogar Extrarunden übers Elevation-Herz ein. Aber wenn man dann sieht, wie er zwischen den Songs keucht und schwitzt, beginnt man sich als treuer Fan um seine Gesundheit zu sorgen.
Wie angedeutet ist das Publikum im Bostoner Fleet Center nicht so ausgelassen wie jenes in Irland. Es hat seine Momente, v.a. am Übergang zu und während Where The Streets Have no Name, aber sonst bleibt die Menge, zumindest akustisch, im Hintergrund. Auch die verhalten tanzenden Figuren auf den Rängen geben nicht gerade ihr Letztes. Sollte das für einen Fan nicht Ehrensache sein? Meine Meinung: wessen Arme nachher nicht taub sind, wessen Handflächen nicht wund und wessen Stimme nicht weg, der war nicht dabei.
Regisseur Hamilton zeigt jeden der vier Iren gern bei der Arbeit. Charakteristisch sind die Großaufnahmen, wenn The Edge mal wieder virtuos die Saiten zupft oder Larry gefühlvoll die Percussion anschlägt. Er schafft damit eine sehr persönliche Note und lässt erahnen, was für begabte Künstler hier am Werk sind.
Das Konzert wird beherrscht von einer ehrfurchtgebietenden Performance von "Bad". Das ist schon mehr als nur Musik, das ist eine, wie man so schön sagt, halbszenische Aufführung. Mitreißend ist jene Einstellung, wie Bono sich von den Fans fast von der Bühne ziehen lässt und sich, ganz der personifizierte Trennungsschmerz, wieder losreißt, dazu eine weiße Rose, die ins Bild ragt, das ist wirklich ganz groß. Der Übergang von "Bad" zu "Where The Streets Have No Name" mittels "40"-Snippet ist mit eine der genialsten Sequenzen von U2 die es m.E. überhaupt gibt. Wenn 50.000 wie mit einer Stimme How long must we sing this song? How long? How long? singen, der Chor die Dunkelheit erfüllt und sich langsam mit den ersten Takten von Streets vermischt, dann ist Gänsehaut garantiert, auch nach dem xten Mal anhören. Überhaupt ist die Version von "Streets" irrwitzig, noch besser als in Slane. Das gleißende Lichterspiel, der Kameraflug über die Köpfe des tobenden Publikums zur Großaufnahme Bonos am Scheitel des Elevation-Hearts ist toll. Dazu Larry, der am Schlagzeug schon fast im Sessel liegt und sich mit gefletschten Zähnen das Letze abfordert. Es folgen denkwürdige Versionen von Bullet The Blue Sky und The Fly. Ein weiteres Highlight stellt "With or Without You" dar. Auch hier legt sich der Frontman ins Zeug, indem er eine junge Frau aus dem Publikum zu sich auf den Laufsteg holt, sie umarmt und liegenderweise den Song performt. Die Magie dieser Szene ist mit Worten nicht zu beschreiben. Sie verleiht dem Titel, der an sich schon in seiner bittersüßen Mischung des Hin- und Hergerissen-Seins eines der besten U2-Stücke ist, noch einmal eine andere Dimension. Wie hier der Schmerz einfach herausgeschrien wird, während die Musik alles einlullt und die Auserwählte lautlos vor Glück zu weinen beginnt - solche Momente sind ein guter Grund U2 Fan zu sein oder es zu werden.
Fast nur Gutes
4 von 5 PunktenIch bin von dieser DVD echt begeistert (bin natürlich ein Fan). Gleich zu Beginn der quasi schwarz-weiss Einstieg, und die Stimmung kommt echt gut rüber. Es sind auch eine Menge extra Features drauf, die sonst kaum auf einer DVD zu finden sind. Gut meistens schaut man sich nur die Show an. Das was allerdings etwas vor einem Kauf zurückschreckt ist der Preis. Das ist die Reduktion meiner Bewertung. Aber sonst. Anschauen!
Wahnsinn!!
5 von 5 PunktenDie beste Live- DVD, die U2 je auf den Markt gebracht hat! Unglaubliche Lichteffekte, gemischt mit toller Musik wirft nicht nur U2 Fans vor Begeisterung zu Boden ;-)))

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Ich liebe Shiva Schlüsselhalter




Nächster Neumond: 8. Sept.



