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Im Paralleluniversum: Eine kosmologische Reise vom Big Bang in die 11. Dimension von Michio Kaku
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 9,28 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499619482, Erscheinungsdatum: Sept. 2005, Auflage: 3
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Buch ist eine Art kosmisches Update für neugierige Laien mit großem Interesse. Es ist die Präsentation spektakulärster, neuester Forschungsergebnisse in Sachen Geburt, Zustand und Zukunft des Kosmos und damit auch der Existenz der Menschheit. Und es zeichnet ein Stück Geschichte auf, eine geniale, spannende und internationale Forschungsgeschichte ?Es ist eine herrliche Zeit, um Physiker zu sein und an dieser Entdeckungsreise teilzunehmen, die zu den Ursprüngen und dem fernen Schicksal des Universums führt.? schreibt Michio Kaku, Quantenphysiker und Bestsellerautor. Da springt einem die Begeisterung fürs Fachgebiet schon entgegen und: Hut ab, es ist eine Kunst, derart schwierige, fachlich überaus spezifische Dinge so klar, verständlich und, wenn nötig, auch mal abstrahiert darzustellen. Allerdings: kleine Vorkenntnisse in Sachen Universum wären für das große Thema nicht schlecht. In drei große Kapitel teilt Kaku seine Reise ein, greift zunächst in die Geschichte zurück, erläutert Fortschritte, ?die in den frühen Stadien der Kosmologie? gemacht wurden. Teil zwei widmet sich dem Multiversum, definiert ?Wurmlöcher? und ?Zeitreisen? und ?höhere Dimensionen?. Teil drei schließlich geht der Frage nach, wie es wohl mit dem Universum einmal enden wird. Im ausführlichen Anhang gibt es nicht nur etliche Literaturhinweise für die, die auf den Geschmack gekommen sind, sondern auch noch einmal genaue Erklärungen und Erläuterungen aller wichtigen Begriffe, von A wie 'allgemeine Relativitätstheorie' bis Z wie 'Zehnerpotenzen'. Wer sich also im umfangreichen Kosmosschmöker, in dem allerdings leider nahezu jegliche graphische Begleitung fehlt, verlieren sollte, kann hier wieder Fuß fassen und erfährt die näheren Hintergründe zu ?Roten Riesen? und ?Weißen Zwergen? und wird auch darüber aufgeklärt, dass ?Macho? alles andere als eine irdische Spezies ist, sondern ?dunkle Sterne, Asteroiden und andere Objekte, die...unter Umständen einen Teil der dunklen Materie ausmachen.? Was also ist dran an all den Theorien, Vermutungen, Spekulationen, Visionen und Gedankenexperimenten? Eines steht für Kaku jedenfalls fest: mit unserem heutigen Wissen, mit der Technologie, ihrem rasanten Fortschritt und den gesammelten Erkenntnissen und Hypothesen sind 'die heute Lebenden vielleicht die wichtigste Generation' die je die Erde bevölkert hat. ?--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Eine hoffnungsvolle Zukunft 5 von 5 PunktenEin oder zwei Kapitel sind so voller Physik und Mathematik, dass ich beinahe aufgehört hätte zu lesen, aber ich bin froh, dass ich durchgehalten habe, denn das letzte Kapitel belohnte mich als Leser. Dort schreibt Kaku über eine mögliche Zukunft. In zwei Milliarden Jahren wird der Mond aus der Erdumlaufbahn entfliehen und in den Weltraum treiben. Die Sonne wird diese Zeit konstant scheinen. In vier Milliarden Jahren wird sie sich so aufblähen (roter Riese), dass sie bis zur Erde reichen wird. Auf der Erde werden etwa 5.000°C. herrschen. Kaku meint aber, dass die Menschheit dann vielleicht eine Technologie haben wird, die Erde durch den Weltraum zu jagen und zu einem weißen Zwergstern zu bringen, der dann die Erde in seine Umlaufbahn einfängt. Man muss sich mal vorstellen, was das für eine Technologie ist. Unfassbar. Falls der Mond die Erde verläßt, werden solche Stürme auf der Erde herrschen, dass Leben auf ihr nicht möglich sein wird. In vier Milliarden Jahren wird die Andromeda-Galaxie mit unserer Milchstraße zusammenstoßen, so dass es passieren kann, dass Planeten mit Planeten, Sonnen mit Sonnen und Planeten mit Sonnen zusammenstoßen werden. Deshalb müssen wir spätestens in vier Milliarden Jahren auch die Galaxie verlassen und eine andere finden, wo es ruhiger zugeht. In 10³³ Jahren wird der Wasserstoff im Universum ausgehen und alles wird eiskalt, nämlich -273° C. oder nach Kaku noch viel kälter. Er meint, dass die Menschheit dann in der Lage sein wird, durch ein Wurmloch in die Vergangenheit unseres Universums oder in ein jüngeres Paralleluniversum zu reisen. Obwohl ich das nicht erleben werde, bin ich von solchen Gedanken doch ziemlich fasziniert. Deshalb fühlte ich mich am Ende des Buches doch ziemlich erfrischt. Kaku beschreibt auch verschiedene Stufen der Zivilisation. Wir stehen noch ganz am Anfang. Wenn wir die gegenwärtigen Probleme wie Umweltverschmutzung, Energiekrise, Terrorismus, Krankheit und Fundamentalismus überwinden, schaffen wir es vielleicht, auf eine höhere Stufe. Alles in allem ein gutes Buch. Moderne Theorien über den Kosmos 4 von 5 PunktenDieses Buch stellt die derzeitigen Modelle und Theorien über unseren Kosmos vor. Im ersten Teil zieht Kaku die historische Entwicklung der kosmologischen Modelle nach: beginnend bei Newton und Einstein liegt der Schwerpunkt bei den Entdeckungen die zur Formulierung des heutigen Urknallsmodells führte. Über Hubble (Expansion),Gamow (Hintergrundstrahlung) und Hoyle (Nukleosynthese) gelangt er zum Inflationsmodell (Guth). Den Abschluss des ersten Teil bildet die Entdeckung der beschleunigten Expansion. Kaku gelingt es, dieser im wesentlichen bekannten Historie, noch den einen oder anderen neuen Aspekt hervorzuholen. Dieser sehr gut geschriebene Teil wurde im Licht der neueren Erkenntnisse (Dunkle Energie) betrachtet. Daher werden entsprechende Ideen (z.B. Einsteins Lambda) hervorgehoben. Im zweiten Teil wird es dann schon erheblich spekulativer: ausgehend von Schwarzen Löchern zeichnet Kaku die theoretischen Möglichkeiten von Wurmlöchern und Zeitreisen auf. Dann folgen Einführungen in die physikalischen Grundlagen der kosmologischen Modelle: Quantenmechanik (Parallele Welten), Symmetriebetrachungen und im Wesentlichen die Stringtheorie (Supersymmetrie, M-Theorie, Branen). Kaku beschreibt die Zusammenhänge nachvollziehbar (allerdings hängt bei so manchen Absatz das Verständnis doch etwas von den eigenen Vorkenntnissen ab) bleibt aber für meinen Geschmack bei wichtigen Konzepten ("Negative Energie", "Dekohärenz") zu vage. Hier hätte ich mir eine ausführlichere Darstellung gewünscht. Der dritten und letzten Teil beginnt mit dem Ende des Universums. Kaku sinniert anschliessend über die denkbaren Möglichkeiten wie zukünftige, fortgeschrittene Zivilisationen das kalt und finster werdende Universum verlassen könnten. Auf den letzten Seiten philosophiert Kaku über die Existenz von parallelen Welten im "Multiversum". Dies ist meiner Meinung nach der schwächste Teil, hier hätte ich von Kaku etwas mehr Substanz erwartet, da dieser Abschnitt doch den Buchtitel rechtfertigen sollte. Fazit: ein informatives Werk über den Kosmos und die derzeit diskutierten Erklärungsmodelle. Manche Vorstellungen und Ideen werden etwas vage formuliert. Zu kurz kommen die Erklärungen zum Multiversum. Was es jedoch meiner Meinung nach besonders auszeichnet ist seine Aktualität. Hier sind die neuesten Erkenntnisse aus der Theorie und den Messungen eingeflossen. Aufgelockert wird der Text durch Anekdoten aus dem Leben der beteiligten Wissenschaftler und durch Zitate aus Literatur und Film. Neueste Erkenntnisse zur Stringtheorie, Wurmlöchern und weiteren kosmologischen Phänomenen 4 von 5 PunktenWie in den meisten Bücher zu diesem Thema, beginnt Michio Kaku damit die verschiedenen Entwicklungen der kosmologischen Modelle zu erörtern. Obwohl ich schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen habe, haben mich manche Ideen zu den "alten" Modellen verblüfft, weil sie aus dem Blickwinkel neuer Erkentnisse beleuchtet wurden. Es geht weiter mit der Erörterung von Quantentheorie und der String bzw. M-Theorie. Mich verblüffte die Vorstellung, dass ein Paralleluniversum vielleicht nur einige Millimeter von unserer Wirklichkeit bzw. unserem Universum entfernt ist. Es ist verständlich geschrieben, doch mit einigen Vorkenntnissen lassen sich manche Passagen leichter verstehen. Das liegt daran, dass einige Dinge nicht in der Tiefe behandelt, sondern nur angeschnitten werden. Im letzten Teil sagt Kaku, dass die neuesten Daten des WMAP Satelliten dafür sprechen, dass unser Universum langsam ausbrennen und im "Kältetod" erfrieren wird. Es wird anschließend erörtert wie eine hochentwickelte zukünftige Zivilisation versuchen könnte, dem sterbenden Universum zu entfliehen. Sehr spekulativ. Als Star Trek faszinierter habe ich diesen letzten Teil wie einen Science Fiction Roman mit fundierten physikalischen Hintergrund gesehen. Insgesamt ist das Buch sehr lesenswert und leicht verständlich. Es ist spannend geschrieben und kleine Geschichten aus der Welt der physikalischen "community" lockern den Stoff auf. Die häufig vorkommenden Rechtschreibfehler haben mich nicht gestört. Super Autor - schwacher Lektor 4 von 5 PunktenEin hochinteressantes Buch, das auch ein an Kosmologie interessierter Laie wie ich versteht, wenn auch natürlich nicht in allen Details. Die tatsächlichen oder auch nur theoretisch möglichen Zusammenhänge zeigt der Autor sehr anschaulich auf und nimmt den Leser mit auf fantastische Reisen in die Vergangenheit und die Zukunft der Menschheit bzw. des Universums selbst. Lediglich eine Unzahl von - teilweise auch sinnstörenden - "das-dass"-Fehlern (sicherlich in 3-stelliger Anzahl)trüben den ansonsten sehr positiven Eindruck und erlauben keine bessere Gesamtbewertung. Aktuelle Einblicke in die Kosmologie 5 von 5 PunktenIn seinem neuesten Buch führt uns der Autor Michio Kaku erneut, ähnlich wie in seinem Bestseller "Im Hyperraum", durch die faszinierende Welt der Kosmologie, wobei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse auch für den interessierten "Nicht-Physiker" allgemeinverständlich aufbereitet werden. Ausnehmend spannend werden hier aktuelle Theorien über das Werden und Vergehen des Universums ebenso abgehandelt, wie auch die M- bzw. Stringtheorie, den Hyperraum oder die Möglichkeit der Existenz von Paralleluniversen. Eindeutig eines der spannendsden Bücher, welche ich in letzter Zeit zu diesen Themen gelesen habe. |
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